Wien ORF.at Focus
TV-ProgrammTV-ThekRadioÖsterreichWetterSportIPTVNews
MI | 21.03 | 17:47
12. August 2006 Dr. Ruediger Dahlke: Spielregeln des Lebens

Wer im Fußball die Spielregeln nicht kennt, z. B. die Abseitsregel, wird sich ärgern, wenn sein Tor nicht anerkannt wird. Er wird andere, z. B. den Schiedsrichter, beschimpfen oder beschuldigen und darüber klagen, wie ungerecht doch das Leben sei.
Ganz ähnlich läuft es im wirklichen Leben. „Weil Menschen die Spielregeln nicht kennen, beginnen sie zu projezieren“, sagt Dr. Ruediger Dahlke. Das heißt: Sie suchen den Fehler, die Wurzel des Übels, den Schuldigen überall anders, nur nicht bei sich selber. Wenn z. B. die Spielregeln des Paarlebens nicht verstanden werden, dann endet in kaltem Hass, was in heißer Liebe begann.
„Obwohl wir in einer Geldgesellschaft leben, kennen wir nicht einmal die Spielregeln des Geldes“, sagt Dr. Ruediger Dahlke und erläutert es mit zahlreichen Beispielen. Die Gleichung etwa „Zeit = Geld“ stimmt nicht, denn man kann niemals mit Geld verlorene Lebenszeit zurück kaufen.
Zwei der wichtigsten Spielregeln, nach denen Leben funktioniert, sind für Dr. Ruediger Dahlke das Gesetz der Resonanz („gleich und gleich gesellt sich gern“) und das Gesetz der Polarität („Gegensätze ziehen sich an“). Ob bei Krankheit, Geldverlusten oder in der Partnerschaft: „Wir können immer entscheiden, bejammern oder verstehen wir den Zustand“, sagt Dr. Ruediger Dahlke.