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MI | 21.03 | 17:47
Focus Dr. Christoph Kolbe: Was ist es, das den Menschen glücklich macht?
Kann man lernen, glücklich zu sein? Haben wir Einfluss darauf, ob das Glück zu uns kommt? Oder ist das Glück prinzipiell unverfügbar? Diesen Fragen geht der Existenzanalytiker Dr. Christoph Kolbe in seinem Vortrag auf differenzierte Weise nach.
Er verspricht dabei nicht das Blaue vom Himmel und gibt keine einfachen Patentrezepte, wie das die diversen Päpste und Gurus der Fun-Gesellschaft tun, sondern erläutert präzise einige Befunde der Glücksforschung über die seelischen Voraussetzungen, die inneren Bedingungen und Lebenshaltungen, die das Glück im Sinne einer gehobenen Emotion fördern und anziehen:

- Glückliche Menschen erleben sich als Gestalter, als Urheber ihres Lebens, sie sind aktiv und fühlen sich nicht dem Schicksal ausgeliefert.

- Glückliche Menschen wollen das, was sie kriegen. Sie leben nicht im Widerstand gegen das Leben, sondern willigen ein, sagen ja zu dem, was das Leben für sie bereit hält. Sie lassen die hellen und die dunklen Seiten gelten.

 - Glückliche Menschen haben keine fixen Erwartungen, sie stellen keine unrealistischen Ansprüche, keine Bedingungen an das Leben.

- Glückliche Menschen leben aus einer Haltung der Dankbarkeit und vergleichen sich nicht mit anderen.