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MI | 21.03 | 17:48
Hot Dock (Bild: ORF)
Ausstellungseröffnung: "Hot Dock"
Die Vorarlberger Künstlerin Barbara Anna Husar hat das ORF-Funkhaus in Dornbirn zur Kommandokapsel ("Hot Dock") einer Raumstation umfunktioniert. Die Ausstellung wurde am 26. April eröffnet. Bilder sehen Sie hier.

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Im Video sehen Sie einen Beitrag von Ingrid Bertel. Sie hat mit Tänzerin Nicole Bickel, Künstlerin Barbara Anna Husar und Architekt Heinrich Büchel gesprochen.

Ausstellung ist täglich geöffnet
Die Ausstellung dauert von 27. April bis 28. Juni 2011.

Sie ist täglich geöffnet.
Ausstellung (Bild: R. Mohr)
Ausstellung Husar (Bild: R. Mohr)
Kuratorin Carina Jielg, ORF-Landesdirektor Wolfgang Burtscher und Barbara Anna Husar

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Barbara Husar (Bild: Essl)
Barbara Anna Husar
Barbara Anna Husar
Das Funkhaus wird erweitert. Einmal baulich-technisch, einmal medial-inhaltlich. Die 1975 geborene, mittlerweile in der ägyptischen Wüste und Wien beheimatete Vernetzungs- und Netzwerkkünstlerin Barbara Husar zerlegt das Funkhaus in seine Bauteile und denkt die futuristisch anmutende Architektur weiter.

Unter Mithilfe der u.a. in der Meisterschule des Funkhaus-Schöpfers Gustav Peichl studierenden Architekten Heinrich und Daniel Büchel ließ Husar das Funkhaus-Foyer zur Kommandokapsel ("Hot Dock") einer Raumstation werden, während sie auf dem Dach eine neuartige Verbindung zum All schafft - aus Fritteusen, die in Husars Werk eine zentrale Rolle als Sender und Empfänger spielen. Damit unterstreicht Husar die Bedeutung des Funkhauses als Schalt- und Schnittstelle von Information.
Hot Dock (Bild: Husar)
Fritteusenkörbe als Teil der Installation
Mittels Radio- und Fernseh-Aktionen forderte Husar das Publikum zu einer Zusammenarbeit auf: Ausrangierte Fritteusenkörbe wurden im "Hot Dock" willkommen geheißen - sie werden schließlich Teil der Skulptur, die Husar auf dem Dach des Landesstudios platzieren wird.
Architektonische Andock-Stationen
Weitere Objekte werden im Außenraum an die Raumstation "Funkhaus" andocken, darunter eine mobile Bar auf drei Rädern von Heinrich und Daniel Büchel.

Heinrich Büchel initiiert außerdem die Landung der "elastischen Wohnung" des Architekten Angelo Roventa beim Funkhaus.
Funkhaus als UFO
Wenn die Bevölkerung das Funkhaus einst als UFO bezeichnete, dann überträgt Barbara Anna Husar diese Assoziation mit ihrem Ausstellungsprojekt konsequent ins Heute.
"Kultur nach 6", 19.5.11