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Bildungsdokumentation |
05.02.2007 |
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Diskussion um Speichern von Schülerdaten
Seit fünf Jahren werden in der so genannten Bildungsdokumentation österreichweit die Daten der Schüler erfasst. Sie werden 60 Jahre lang gespeichert. Datenschützer haben Bedenken, der Landesschulrat spricht von "Panikmache".
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Mit Sozialversicherungs-Nummer gekoppelt
Die Datenschützer kritisieren vor allem, dass die Daten mit der Sozialversicherungs-Nummer der Schüler gekoppelt sind. Es bestehe die Gefahr, dass die Informationen in falsche Hände gelangen und so beispielsweise bei einer Stellenbewerbung mit berücksichtigt werden können, heißt es.
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"Bauchweh bei der Weitergabe"
Der Direktor der Hauptschule Götzis, Thomas Kirisits, hat nach wie vor Bauchweh, wenn er die Schüler-Daten an das Ministerium weiterleitet. Widerstand von Seiten der Eltern gebe es aber nur selten. Auf besonderen Wunsch werden die Daten der Kinder aber nicht mit der Sozialversicherungs-Nummer gekoppelt, sondern mit einer sogenannten Ersatzkennzahl.
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"Müssen alles gesondert erstellen" |
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Mehrarbeit für die Schulen
Unter dem Strich bedeute die Bildungsdokumentation aber nur Mehrarbeit, so Kirisits. Nach wie vor müsse die Schule sämtliche Statistiken, wie Anfangs- und Schlussbericht, Schülerzahlen oder Prüfungen, gesondert erstellen.
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Landeschulrat weist Kritik zurück
Beim Landesschulrat kann man die Aufregung der Datenschützer nicht verstehen. Zum einen sei die Sozialversicherungsnummer verschlüsselt, eine Decodierung nur einem kleinen Personenkreis möglich.
Zum anderen werde nur der Verlauf der Schul-Karriere dokumentiert - also etwa welcher Schüler über welchen Zeitraum in welcher Schule war. Noten oder das Verhalten in der Schule würden nicht aufgelistet, so Hubert Metzler vom Landesschulrat.
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Auch Land hat Zugriff
Das Land hat ebenfalls Zugriff auf die Daten, allerdings nur für schulplanerische Zwecke und vollkommen anonym. Wenn das Gesetz eingehalten wird, ist nach Ansicht von Schullandesrat Siegi Stemer (ÖVP) die Weitergabe der Informationen an Privatpersonen oder Firmen ausgeschlossen.
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vorarlberg.ORF.at; 5.2.07
Am Wochenende bekommen tausende Kinder und Jugendliche in Vorarlberg ihre Semester-Zeugnisse. Das Institut für Sozialdienste (IfS) hat für die Eltern Tipps für die richtige Reaktion auf ein schlechtes Zeugnis zusammengestellt.
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