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Tennismatch |
19.07.2007 |
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6:4-Sieg für Gusenbauer und Paszek
Der Bundeskanzler und der Tennisstar als Mixed-Doppel: Alfred Gusenbauer (SPÖ) und Tamira Paszek haben am Donnerstag in Dornbirn für einen guten Zweck Tennis gespielt. Die beiden besiegten ihre Gegner mit 6:4.
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Tennismatch in Dornbirn
Donnerstagmittag beim Dornbirner Tennisclub: Auf der einen Seite steht Gusenbauer, neben ihm das 16-jährige Dornbirner Tennis-Ass Paszek, die Nummer 35 der Welt. Auf der anderen Seite des Netzes zwei Nachwuchsspieler des TC Dornbirn, Stefan Madlener und Stefan Bildstein.
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Der Kanzler kommt ins Schwitzen
Schon beim bloßen Zuschauen kommt man ins Schwitzen - so schwül-warm ist es zu Beginn des Spiels. Auch nach den ersten lockeren Schlägen stehen Gusenbauer die Schweißperlen auf der Stirn. Ganz im Gegensatz zu seiner Partnerin, die munter und flink einen Ball nach dem nächsten schlägt.
Doch auch der Kanzler macht auf dem Sandplatz eine gute Figur. Wo er doch - wie er selbst sagt - vor sieben Jahren aufgehört hat, Tennis zu spielen - und "seitdem erst zum zweiten Mal wieder auf dem Platz" steht.
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"Wär' die richtige Richtung gewesen, Alfred"
Auf dem Platz scherzt er mit Paszek und klatscht mir ihr ab, wenn den beiden ein Punkt gelingt. Einerseits gibt sich Gusenbauer selbstkritisch: "Na der war nix." Läuft es einmal nicht so rund, gibt es Trost von Paszek: "Wär' aber die richtige Richtung gewesen, Alfred."
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"Waren ein harmonisches Team"
Spaß gemacht hat es beiden - Paszek und Gusenbauer. "Wir waren sehr harmonisch auf dem Platz", so Paszeks Fazit nach dem Einsatzspiel. Und sie ist voll des Lobes für ihren Partner: "Er kann sehr druckvoll spielen, macht schnelle Bälle und super Volleys. Vielleicht spielen wir ja mal Mixed-Double", scherzt die 16-Jährige.
Auch Gusenbauer fand das Zusammenspiel mit Paszek "harmonisch", auch wenn klar ist, "wer die Führung im Team hatte", so der Bundeskanzler. "Sie hat alle Chancen, ein internationaler Star zu werden, auch mit ihrer Persönlichkeit die Herzen rund um die Welt zu erobern."
Er habe nun wieder Lust bekommen, mehr Tennis zu spielen, so Gusenbauer. Auch wenn seine Kondition nicht so schlecht sei, "an allem anderen muss ich arbeiten".
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15.000 Euro gesammelt
Das Tennismatch fand nicht nur zum Spaß und auch nicht nur für die Öffentlichkeit statt, sondern vor allem für einen guten Zweck. Durch Sponsorengelder wurden 15.000 Euro gesammelt. Die Hälfte davon geht an sechs Kinderbetreuungseinrichtungen. Die andere Hälfte geht an die Tennis-Zwillinge Sandra und Daniela Klemenschits.
Die beiden 24-Jährigen waren schon in die Top 100 der Damen-Weltrangliste vorgestoßen und bereits im Fed Cup im Einsatz. Doch dann erkrankten sie an der gleichen, seltenen Genkrankheit. Ihre Behandlung ist teuer, deshalb werden sie von anderen Sportlern, auch von Paszek, unterstützt.
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