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DI | 14.02.2012
Craig (Bild: Quantum of Solace, Danjaq)
neuer bond-Film
Videos: Daniel Craig im Interview
Die Dreharbeiten in Bregenz für den neuen James-Bond-Film sind am Freitag zu Ende gegangen. Bond-Darsteller Daniel Craig erzählt über den Dreh und den Film in einem Interview. Das Video können Sie hier ebenso sehen wie weitere Interviews von der Bond-Crew.
Erste inhaltliche Details
Nach Abschluss der Dreharbeiten wurden erste inhaltliche Details der Szenen in Vorarlberg bekannt. James Bond verfolgt den Bösewicht Dominic Greene und seine Gefolgsleute. Diese Verfolgungsjagd führt 007 in die Oper "Tosca" auf die Bregenzer Seebühne. Die Organisation des Bösewichts will in Bregenz die Macht über die weltweite Trinkwasserversorgung übernehmen.
Daniel Craig
Craig (Bild: Quantum of Solace, Danjaq)
"Dreharbeiten waren fantastisch"
Es sei fantastisch gewesen, hier zu filmen, so Bond-Darsteller Daniel Craig. Man hätte keinen besseren Ort und kein besseres Wetter aussuchen können. Die in Vorarlberg gedrehten Szenen seien ein entscheidender Moment im Film, sagt Craig. Alle würden in Bregenz zusammenkommen, und Bond finde heraus, wer die Bösewichter genau sind, und was sie vorhaben.

Der neue Bond-Film werde wieder reich an Action sein, das Ganze entwickle sich mit erzählerischen Elementen aber weiter, sagt Craig. Die besten Abenteuerfilme seien jene, die auch emotional fesseln.
Daniel Craig
Craig (Bild: Quantum of Solace, Danjaq)
"Dreh ist eine anstrengende Arbeit"
Vom 29. April bis 9. Mai fanden die Bond-Dreharbeiten in Vorarlberg statt. Gefilmt wurde eine Autoverfolgungsjagd in Feldkirch sowie zahlreiche Szenen im Bregenzer Festspielhaus und auf der Bregenzer Seebühne. Teilweise waren rund 1.500 Statisten im Einsatz.

Der Dreh für den neuen Bond-Film, der am 3. Jänner begonnen hatte, sei eine anstrengende Arbeit, so Bond-Regisseur Marc Forster. Er vergleicht die Dreharbeiten mit einem Marathon. Wie beim Lauf müsse man auch beim Dreh aufpassen, dass man sich ausbalanciert und nicht zu schnell wird. Nach vier Monaten spüre er nun, dass er langsam müde werde.
Marc Forster
Forster (Bild:Quantum of Solace/Danjaq)
"Bond-Charakter braucht eine gewisse Tiefe"
Die Oper "Tosca" habe eine gewisse Parallele zur Geschichte des neuen Bond-Films, sagt Forster. Aus diesem Grund und wegen des wunderschönen "Tosca"-Auges habe er Bregenz als Drehort gewählt. Das Auges des Bühnenbildes spiegle eine Metapher wider, sie sehr gut zu Bond passe.

Über den Charakter von Bond meint Forster, dass 007 zu einem gewissen Grad eine Märchenfigur bleiben soll. Man möchte immer an das Unglaubliche grenzen, wenn man einen Bond-Film macht. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig, dass man den Bond-Charakter emotionell versteht und dieser eine gewisse Tiefe habe. Dafür eigne sich Daniel Craig sehr gut.

Die Produzenten hätten ihm für den Film die künstlerische Freiheit gegeben, so Forster. Er habe das Drehbuch selbst gestalten können und die Schauspieler, die noch nicht fixiert waren, besetzen können.
"Tosca"-Seebühne während des Drehs
Tosca Seebühne (Bild: ORF)
"Bregenz-Dreh wichtige Szene für Film"
Anatole Taubman spielt im Bond-Film eine Figur namens Elvis. Elvis ist der Cousin und die rechte Hand der Oberschurken Dominic Greene. Der Dreh in Bregenz sei eine wichtige Szene für den Film, da hier das Treffen des Imperiums der Bond-Bösewichte stattfinde, sagt Taubman. Die Filmfigur Elvis sei ein Größenwahnsinniger, so Taubmann. Seine Rolle sei wie eine schillernde Tapete, laut und nicht wirklich effizient.

Taubman ist erfreut darüber, dass Marc Forster Regie führt. Forster sei bekannt für seine sensible Charakterführung. Der neue Bond zeige Gefühle, sei viel echter und wahrer.
Anatole Taubman
Taubman(Bild:Quantum of Solace/Danjaq)
"Viele verschiedene Szenen gedreht"
Bond-Girl Olga Kurylenko drehte in Bregenz keine Szenen, sie war allerdings für die Presse an Ort und Stelle. Sie hätte sich gewünscht, dass sie in Bregenz vor der Kamera gestanden wäre, den die Location sei wunderschön.

Sie sei in vielen anderen, sehr verschiedenen Szenen des Films dabei, darunter seien auch viele Action-Szenen. Sie sei etwa mit dem Fallschirm gesprungen und habe gelernt, mit einer Waffe umzugehen, so Kurylenko.
Kurylenko(Bild: Quantum of Solace Danjaq)
Premiere in Bregenz gewünscht
Der neue Bond-Film "Quantum of Solace" kommt im November 2008 in die Kinos. Die Bregenzer Festspiele bemühen sich um eine große Filmpremiere in Bregenz, wenn der Film in den Kinos Premiere hat, so Festspiel-Sprecher Axel Renner.
Dreh (Bild: Quantum of Solace Danjaq)
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