|
|
 |
 |
wirtschaft |
30.09.2008 |
|
|
|
|
Textilindustrie gibt sich zuversichtlich
Bei der Jahrestagung der österreichischen Textilindustrie, die am Dienstag in Götzis stattfindet, blickt man zuversichtlich in die Zukunft. In der Vorarlberger Textilindustrie gebe es nicht nur Pleiten, sondern auch viele Erfolgsgeschichten.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Fünf Mal so viel Mitarbeiter vor vierzig Jahren
Die Vorarlberger Textilindustrie hat schon bessere Zeiten gesehen.
Derzeit hat die Vorarlberger Textilindustrie 53 Betriebe mit 4.400 Mitarbeitern. Vor vierzig Jahren arbeiteten noch fünf Mal so viel Menschen in der damaligen Vorzeigebranche.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Weg vom Image der "Pleiteindustrie"
Mit der Finanzkrise müsse man sich auf härtere Zeiten einstellen, gute Chancen habe die österreichische Textilindustrie dennoch, betonte Reinhard Backhausen, Präsident der österreichischen Textilindustrie, am Dienstag. Mit Kreativität, Risikobereitschaft und Spitzenqualität werde man auch künftig punkten können, sagt Backhausen.
Besonders wichtig ist ihm, dass die Textilindustrie von dem Image der "Pleiteindustrie" wegkomme. Dieses Image sei schlicht falsch, die Branche erbringe hervorragende Leistungen.
Nun wolle man junge Leute motivieren, im textilen Bereich zu arbeiten und sich entsprechend ausbilden zu lassen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Passende politische Rahmenbedingungen"
Wichtig seien passende politische Rahmenbedingungen. Backhausen nennt in diesem Zusammenhang eine Senkung von Lohnnebenkosten und Steuern. Zudem müsse insbesondere Energie billiger werden.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Textilindustrie in Zahlen
Der Umsatz der österreichischen Textilindustrie ist laut Angaben der Wirtschaftskammer im ersten Halbjahr 2008 um 2,7 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro (Vergleichszeitraum 2007: 1,08 Mrd.) zurückgegangen.
Bei den Exporten wurde eine Abnahme um 2,5 Prozent auf 1.172 Mio. Euro (1.201 Mio. Euro) verzeichnet. Der Konjunkturschwäche sei man mit Investitionen von rund 90 Mio. Euro (plus 34,5 Prozent) entgegengetreten, so Backhausen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Erfolgsgeschichten und High-Tech
In der Branche gebe es nicht nur spektakuläre Pleitefälle, sondern auch eine Menge von Erfolgsgeschichten. Aus Vorarlberg nennt Backhausen etwa Alge Elastic, Wolford oder David Fussenegger.
Produziert würden auch High Tech-Produkte, die der Laie in der Textilindustrie gar nicht vermuten würde. So würden etwa im medizinischen Bereich gewirkte Implantate wie textile Adern verwendet.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
vorarlberg.ORF.at; 18.8.08
Die Blütezeit der Vorarlberger Textilindustrie ist längst vorbei, von 23.000 Textilarbeitsplätzen in den Siebziger Jahren sind heute noch 4.500 übrig. Und trotzdem behaupten sich innovative Unternehmen am internationalen Markt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|