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wirtschaftskrise |
14.10.2008 |
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FMA-Empfehlung ist "geradezu fatal"
Die Finanzmarktaufsicht (FMA) empfiehlt Fremdwährungskreditnehmern, schrittweise aus dem Kredit auszusteigen. Der Sprecher der Vorarlberger Anlageberater hält dies für "fatal", die Banken raten, zunächst einmal Ruhe zu bewahren.
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Banken raten zu Ruhe
Während sich die internationalen Börsen unter dem Eindruck milliardenschwerer Sanierungspakete wieder erholen, nimmt die Verunsicherung der Sparer in manchen Bereichen zu.
Jüngstes Beispiel ist die Empfehlung der Finanzmarktaufsicht an die Banken, keine neuen Fremdwährungskredite mehr auszugeben. Die FMA geht sogar noch weiter: Wer einen Fremdwährungskredit hat, solle am besten schrittweise aussteigen.
Bei den Banken empfiehlt man den Kreditnehmern hingegen, zunächst einmal in Ruhe zu überlegen.
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"Zinsen bei Frankenkredit immer noch besser"
Für den Sprecher der Vorarlberger Anlageberater, Markus Salzgeber, ist die Weisung der Finanzmarktaufsicht geradezu fatal. Sie sei für viele Haushalte existenzgefährdend, weil damit größere Investitionen unfinanzierbar würden. Aus Risikoüberlegungen heraus könne er diese Weisung besonders in Bezug auf den Schweizer Franken nicht nachvollziehen.
Die Währungsschwankungen seien seit 25 Jahren unerheblich, bei den Zinsen schneide der Frankenkredit auch jetzt noch besser ab als der Eurokredit.
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Keine einheitliche Linie bei Banken
In Vorarlberg gibt es keine einheitliche Linie der Banken, jedes Institut entscheidet selbst.
Die Hypobank etwa wird weiter Frankenkredite ausgeben.
Bei der Sparkasse hingegen gibt es einen Stopp. Vorstand Christoph Greussing begründet ihn mit den wegen des mangelnden gegenseitigen Vertrauens höheren Kosten für Geld, das Banken gegenseitig ausleihen. Bei Vergabe eines Fremdwährungskredits muss das Geldinstitut den Kreditbetrag in der entsprechenden Währung aufbringen können.
Der Direktor der Nationalbank West, Armin Schneider, sieht die Weisung als Aufruf, Kredit- und Ansparverträge genau zu kontrollieren. Der Zwang zum Ausstieg und zu Verlusten sei aber nicht sinnvoll.
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vorarlberg.ORF.at; 14.10.08
Die Vorarlberger Banken schränken die Vergabe von Frankenkrediten wegen der internationalen Finanzkrise ein. Eine entsprechende offizielle Verfügung der Nationalbank gebe es aber nicht.
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