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chronik |
12.03.2009 |
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28-Jährige wegen Zuhälterei vor Gericht
Eine 28-jährige Feldkircherin ist am Donnerstag wegen des Verdachts der Zuhälterei vor dem Landesgericht Feldkirch gestanden. Sie soll eine Freundin zur Prostitution gezwungen haben. Der Prozess wurde vertagt.
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Über einen Zeitraum von zwei Jahren
Zwei Jahre lang soll die 28-Jährige ihre Freundin, beide lebten in einem gemeinsamen Haushalt, unter Androhung von Schlägen zur Prostitution gezwungen haben. Sie soll laut Aussage der ehemaligen Prostituierten die Tarife für die Freier festgesetzt und sie am Strich in Hard beobachtet haben.
Täglich soll sie ihr so zwischen 400 und 1.000 Euro abgenommen haben. Die Prostituierte selbst soll laut ihren Aussagen nur Essen und Zigaretten bekommen haben. Mit dem Geld hat die hoch verschuldete Frau laut Anklage ihr Leben finanziert.
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Angeklagte bestritt die Vorwürfe
Die Angeklagte bestritt die Vorwürfe. Ihre Freundin sei freiwillig auf den Strich gegangen und das schon lange, bevor sie bei ihr gewohnt habe.
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Verfahren: Einflussnahme auf Zeugen
Die Angeklagte soll versucht haben, Einfluss auf Zeugen zu nehmen. In diesem Zusammenhang soll es Drohanrufe gegeben haben. Dazu wird ein Verfahren wegen Anstiftung zur Falschaussage eingeleitet.
Der Prozess wurde vertagt, um neue Zeugen zu laden.
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