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TENNIS |
22.07.2009 |
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Paszek: Probleme wegen Eigenblut-Injektion
Vorarlbergs Tennis-Profi Tamira Paszek steht unter dem Verdacht, ohne Genehmigung Eigenblut-Injektionen erhalten zu haben. Dass sie solche bekommen hat, erzählte Paszek selbst bei einer Pressekonferenz am Dienstag.
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Neue Therapieform ohne Genehmigung?
Während der Pressekonferenz des ÖTV-Fed-Cup-Teams sprach Paszek über den Genesungsvorgang ihres Rückens. Dabei erwähnte die 18-Jährige Eigenblut-Injektionen, die mit homöopathischen Essenzen angereichert sind.
Die Austria Presse Agentur hinterfragte daraufhin diese Therapieform. Paszek sei in Folge unsicher geworden, ob sie bei der Therapie nicht gewisse Formalitäten übersehen habe, sagt ihr Pressesprecher Karlheinz Wieser.
Paszek kontaktierte daraufhin von sich aus den österreichischen Tennisverband sowie die nationale Anti-Doping-Agentur NADA, um zu klären, ob sie diese Behandlung überhaupt anwenden darf.
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Eindeutiges Urteil von Anti-Doping-Experte
Die NADA habe Paszek nun um eine Sachverhaltsdarstellung gebeten, so Wieser. Diese hat sie inzwischen bei der NADA abgegeben.
Die Behandlung wurde von einer mongolischen Alternativ-Ärztin in Dornbirn durchgeführt. Durch die Injektionen seien die Schmerzen ihres Bandscheibenvorfalls spürbar zurückgegangen, so Paszek. Dass Eigenblut-Transfer nur mit Genehmigung erlaubt ist, dürfte Paszek nicht bewusst gewesen sein.
Das Urteil von Anti-Doping-Experte Hans Holdhaus fällt eindeutig aus: Sobald man Blut entnehme und es wieder zuführe, sei dies Doping. Aber es sei möglich, im Bedarfsfall eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen.
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vorarlberg.ORF.at; 3.7.09
Tennisspielerin Tamira Paszek droht wegen Rückenschmerzen eine zwei- bis dreiwöchige Zwangspause. Wann die 18-jährige Vorarlbergerin das nächste Turnier spielen kann, ist fraglich.
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