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POLITIK |
02.08.2009 |
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Gsiberger fordern Abendlandtag
Der Spitzenkandidat der Gsiberger, Bernhard Amann, will den Vorarlberger Landtag in ein Abendparlament umwandeln. Die Landtagsabgeordneten sollen wie in den Gemeinden Verwaltungstätigkeiten übernehmen.
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Amann: 6.000 Euro-Gehalt ist ungerechtfertigt
Bernhard Amann schlägt vor, dass die Landtagsabgeordneten stärker in Verwaltungstätigkeiten eingebunden werden. Für 0,75 Sitzungen im Monat bekommen die Abgeordneten laut Amann derzeit 6.000 Euro Gage bekommen - und das obwohl in der Regel jeder von ihnen noch einem Vollzeitjob nachgeht. "Diese Gage steht jedenfalls in keinem Verhältnis zur tatsächlich geleisteten Arbeit", sagt Amann.
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Sitzungsgeld je nach geleisteter Arbeit
Die Gsiberger wollen, dass die Landtagsabgeordneten - ähnlich wie es in den Gemeinden der Fall ist - an Verwaltungstätigkeiten mitwirken. Darin sieht Amann eine Aufgabenerweiterung und Demokratisierung.
"Dass diese tatsächlich geleistete Arbeit in Form eines Sitzungsgeldes honoriert werden muss, steht außer Frage", sagt Amann.
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Ehrenamtliche könnten versichert werden |
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Geld für Ehrenamtliche zur Verfügung stellen
Dennoch könnte durch eine solche leistungsgerechte Entlohnung viel Geld eingespart werden. "Diese Millionen", so Amann, "sollen für die tausenden wirklich ehrenamtlich Tätigen, wie beispielsweise Selbsthilfe- und Frauengruppen verwendet werden."
Damit könnte man die Engagierten sozial- und rechtsschutzversichern.
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Landtag hat immer weniger Kompetenzen
Einen weiteren Grund für den Abendlandtag sieht Amann im Verlust der Bedeutung der Landtage. Immer mehr Kompetenzen würden in Richtung Bund abwandern - etwa das Tierschutzgesetz.
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vorarlberg.ORF.at; 25.07.09
Als erste politische Gruppierung haben am Freitagabend "Die Gsiberger" ihren Wahlkampf für die Landtagswahl im September eröffnet. In einem Fest auf dem Hohenemser Schlossplatz wurden Programm und Kandidaten vorgestellt.
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