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DI | 14.02.2012
Skateboarder (Bild: DPA/Helbig)
SOZIALES
Mehr Geld für Jugendwohlfahrt gefordert
Das IfS (Institut für Sozialdienste) fordert mehr Geld für die Jugendwohlfahrt. Könnte noch stärker vorbeugend gearbeitet werden, könnte der steigenden Kinder- und Jugendkriminalität vorgebeugt werden.
Zu wenig Zeit für Problemfamilien
Die Jugendämter würden von Schulen, Kindergärten und Nachbarn erfahren, in welchen Familien Probleme auftreten, so Hubert Löffler von IfS-Familiendienst. Bei Bedarf würden die Jugendämter dann das IfS oder das Vorarlberger Kinderdorf damit beauftragen, die Familien zu unterstützen.

Nach Angaben von Löffler betreut das IfS im Raum Feldkirch und Bludenz derzeit rund 150 Familien. Pro Familie habe man pro Woche nur drei Stunden Zeit, inklusive Fahrzeit. Das sei zu wenig.
Neues Gesetz gewünscht
Löffler sieht ein Problem darin, dass das neue Jugendwohlfahrtgesetz auf Eis liegt. Es würde Verbesserungen bringen, aber die Länder - auch Vorarlberg - hätten Bedenken wegen der Mehrkosten.
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