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DI | 14.02.2012
Tankstellenraub (Bild: SID)
Bild aus der Überwachungskamera
CHRONIK
Bewaffneter Raub auf Tankstelle in Nüziders
Am Mittwoch kurz nach 02.00 Uhr wurde die Shell-Tankstelle in Nüziders überfallen. Ein bewaffneter Täter konnte mit mehreren hundert Euro Beute flüchten. Die sofort eingeleitete, großräumige Fahndung blieb bislang erfolglos.
Mehrere hundert Euro erbeutet
Kurz nach 02.00 Uhr betrat der vermummte Täter die Tankstelle - bewaffnet mit einer dunklen Pistole. Er dirigierte den anwesenden Angestellten zur Kassa und zwang ihn, mehrere hundert Euro in einen selbst mitgebrachten Nylonsack zu packen.

Der Täter verhielt sich auffallend aggressiv, indem er während des Überfalls mit dem Arm Gegenstände vom Ladentisch wischte.
Tankstellenraub (Bild: SID)
Tankwart verhielt sich richtig
Der Tankwart verhielt sich laut Tschofen richtig, obwohl er erst seit wenigen Wochen seiner Arbeit in Nüziders nachging. Er sei trotz des aggressiven Verhaltens des Täters dessen Forderungen nachgegangen.
Hardy Tschofen, Leiter des Landeskriminalamtes zum Vorgehen des Täters:
Jetzt gehe es dem Tankwart den Umständen entsprechend gut, sagt Tschofen. Allerdings sei es bei solchen Vorfällen oft so, dass erst Tage und Wochen später der Schock eintritt. Der Tankwart war möglicherweise der einzige Zeuge des Überfalls.
Reihe von offenen Fragen
Wohin der Täter nach dem Überfall flüchtete, konnte der Tankwart nicht sagen. Zudem ist laut Landeskriminalamt derzeit nicht bekannt, ob er ein Fahrzeug benutzt hat.

Laut Hardy Tschofen wurde sofort eine Alarmfahndung eingeleitet. Sie blieb bisher aber erfolglos. Der Mann ist weiterhin auf der Flucht.
Täterbeschreibung
Der Mann ist zirka 18 bis 35 alt, hat eine kräftige Statur und ist etwa 170 cm groß. Er trug eine schwarze Sonnenbrille, hellblaue Jeans und eine hellgraue Bomberjacke mit Kaputze.

Zudem hatte er einen grünen Schal um das Gesicht gewickelt und trug vermutlich Einweghandschuhe.

Mit dem Worten "Geld her" und den Ausdrücken "yala, yala, heyde, heyde" nötigte er den Angestellten zur Herausgabe von Geld.
80 Prozent der Überfälle werden geklärt
Generell lohnen sich Tankstellenüberfälle, wie sie etwa im vergangenen Herbst gehäuft vorkamen, überhaupt nicht, erklärt Tschofen. In fast 80 Prozent der Fälle werden die Räuber früher oder später gefasst.
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