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DI | 14.02.2012
Druckerdemo (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Neuer KV: Drucker-Kundgebung in Götzis
Seit acht Monaten verhandelt die Drucker-Gewerkschaft über einen neuen Kollektivvertrag. Für sie ist das Angebot der Arbeitgeberseite nicht annehmbar. Am Freitag haben 200 Personen an einer Protestkundgebung in Götzis teilgenommen.
Streit um Höhe der Lohnkürzungen
Rund 200 Drucker aus ganz Österreich haben sich am Freitag zu einer Protestkundgebung in Götzis versammelt. Dort befindet sich die Druckerei von Wolfram Wieder, Chefverhandler der Arbeitgeberseite und Fachgruppenobmann der Bogendrucker.

Für die Gewerkschaft ist das Angebot der Arbeitgeberseite nicht akzeptabel. Bei mehr Wochenarbeitszeit soll es zu Gehaltseinbußen von 27 Prozent kommen, lautet der Vorwurf. Von Arbeitgeberseite heißt es, es handle sich nicht um 27 Prozent, die Zahl komme durch das Zusammenzählen mehrerer Verhandlungspunkte zusammen.
GPA: "Arbeitgeberseite ist sehr stur"
Die Gewerkschaft sei sofort bereit, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, aber die Arbeitgeberseite sei sehr stur, sagte GPA-Regionalgeschäftsführer Bernhard Heinzle. "Einer dieser Scharfmacher auf Arbeitgeberseite ist Wolfram Wieder", so Heinzle wörtlich.
Wieder: "Viele Lügen wurden erzählt"
Wieder sagte zur Kundgebung, dass er nicht erwartet hat, so viele Lügen zu hören, wie erzählt worden seien.

Am Dienstag soll es die nächste Verhandlungsrunde geben. Für diese wurde Wieder allerdings von Unternehmerseite nicht mehr nominiert. Warum sei ihm nicht bekannt, so Wieder, er sei jedenfalls nicht eingeladen worden.
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