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MI | 11.04.2012
Symbolfoto Geld (Bild: ORF/rubra)
Verhandlungen
Kein Verhandlungsergebnis bei Beamten
Die dritte Verhandlungsrunde über die Gehaltserhöhungen für Beamte ist am Donnerstag ohne Ergebnis geblieben. Bei der Gewerkschaft erwartet man sich ein Gehaltsplus von rund 1,5 Prozent.
Lampert will rund 1,5 Prozent
Für den Vorarlberger Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Eugen Lampert, sollte die Gehaltserhöhung im kommenden Jahr etwa auf dem Niveau der Metaller liegen - also rund 1,5 Prozent betragen.

Von einer Erhöhung durch eine Einmalzahlung beurteilt Lampert dagegen skeptisch. Der Gehaltsabschluss betrifft in Vorarlberg rund 13.000 Beamte.
Bessere Bedingungen für Berufseinsteiger
Der Öffentliche Dienst müsse insgesamt für Berufseinsteiger attraktiver werden, fordert Lampert. Die Regierung soll endlich die lange versprochene Erhöhung der Einstiegsgehälter - bei gleich bleibender Lebensverdienstsumme - in Angriff nehmen. Man vergesse nämlich oft, dass es auch im Öffentlichen Dienst Vertragsbedienstete gebe, die nur etwas mehr als 1.000 Euro brutto pro Monat verdienen.

Einen großen Druck auf die Verhandlungen durch die in der kommenden Woche statt findenden Personalvertretungswahlen im Öffentlichen Dienst sieht Lampert dagegen kaum.

Natürlich wolle die Gewerkschaft mit Verhandlungsergebnissen punkten - aber schließlich gebe es ja jedes Jahr Gehaltsverhandlungen. Diese würden jetzt eben terminlich mit den Personalvertretungswahlen zusammenfallen.
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