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DI | 14.02.2012
Rheintal (Bild: ORF)
vision rheintal
16 Hektar Fläche jährlich für Unternehmen
Im Rahmen von "Vision Rheintal" überlegen sich seit fünf Jahren Bürger, Experten und Politiker, wie die Zusammenarbeit im Rheintal verbessert werden könnte. Die dabei angestellten raumplanerischen Überlegungen sind teils recht konkret.
Rüdisser: Leerstehende Textilfirmen nutzen
Raumplanung ist ein Kerngebiet der Vision Rheintal. Wo ist es etwa sinnvoll, Freizeitflächen anzusiedeln und wo sind die besten Standorte für Unternehmen.

"Vision Rheintal" hat in einer Studie der Technischen Universität Wien den Bedarf an Betriebsflächen erheben lassen. Bisher waren es laut Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser (ÖVP) pro Jahr durchschnittlich 16 Hektar - die Nachfrage sei auch weiterhin groß - es sei davon auszugehen, dass der Raumbedarf weiterhin sieben bis 16 Hektar im Land betragen wird.

Jetzt soll geprüft werden, wo solche Standorte vorhanden sind und ob sie auch zur Verfügung stehen. Nach den Vorstellungen von Rüdisser sollen in erster Linie leerstehende Gebäude der Textilindustrie genutzt werden.
Keine Alleingänge beim Bau von Pflegeheimen
Dringend nötig wird die Zusammenarbeit der 29 Rheintalgemeinden auch im Sozialbereich sein. Der Altacher Bürgermeister Gottfried Brändle (ÖVP) sagt, der Pflegebedarf werde noch viel stärker steigen als bisher angenommen.

Früher habe man bis zum Jahr 2020 mit einem Ansteigen des Bedarfes an Pflegebetten um 38 Prozent gerechnet, mittlerweile gehe man von einer Steigerung um 50 Prozent aus.

Alleingänge einzelner Gemeinden beim Bau von Heimen seien aber nicht angesagt, vielmehr werde man sich gemeindeübergreifende Lösungen überlegen müssen, sagt Brändle.
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