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RECHTE |
21.11.2009 |
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Mehr Personal für Jugendwohlfahrt gefordert
Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch fordert mehr Personal für die Jugendwohlfahrt. Die Mitarbeiter würden am und über dem Limit arbeiten. Eine Personalerhöhung müsse sofort geschehen, so Rauch im Samstag-Interview von Radio Vorarlberg.
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Politische Diskussion über Jugendwohlfahrt
Die drei Oppositionsparteien haben am Freitag einen Antrag an die Landesregierung gerichtet. Landesrätin Greti Schmid soll das Sozialressort entzogen werden. Sie sei in ihrem Amt überfordert. Anlass für den Antrag war eine Landtagsdebatte über die Jugendwohlfahrt. Laut einem Rechnungshofbericht gibt es zu wenig Personal, nach Ansicht der Opposition reagiert Schmid darauf nicht richtig.
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"Es fehlt an Wertschätzung"
Die Jugendwohlfahrt sei an jenen gesellschaftlichen Brennpunkten tätig, wo die Entwicklung immer denjenigen voraus sei, die Hilfe zur Verfügung stellen wollen, sagt Rauch. Es müsse mehr in Planung und Steuerung investiert werden, dazu brauche es mehr Personal. In der breiten Fachwelt sei noch nie so deutlich dargestellt worden, dass mehr Personal nötig sei, da brauche es keine weitere Analyse.
Der Rechnungshof habe festgestellt, dass die Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt über weite Strecken eine sehr gute Arbeit leisten, so Rauch. Es fehle aber an der Wertschätzung, auch von Seiten der Politik. Die Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt arbeiten nach dem Eindruck von Rauch am und auch über dem Limit. Die Folgen seien Krankenstände und Burn-Out-Situationen, darunter leide irgendwann auch die Qualität der Arbeit.
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"Nicht schrittweise, sondern sofort"
"Es braucht nicht schrittweise, sondern sofort und möglichst umfassend eine Reaktion im Personalbereich", fordert Rauch. Vorarlberg sei ein wirtschaftlich sehr starkes Land, deshalb müsse es auch möglich sein, bestmögliche Rahmenbedingungen für die Kinder und Betroffenen sicherzustellen.
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Diskriminierungsverbot für Kinder gefordert
Rauch fordert im Samstag-Interview von Radio Vorarlberg auch ein Diskriminierungsverbot für Kinder. Als Beispiel nennt er den Vorarlberger Familienzuschuss, der nur an österreichische Staatsbürger ausbezahlt wird. Jährlich würden rund 300 Kinder den Zuschuss nicht bekommen, weil sie die falsche Staatsbürgerschaft hätten.
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Das Interview zum Nachhören
Das Interview mit Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch führte ORF-Redakteur Erik Sandner.
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