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DI | 14.02.2012
Rauchverbot (Bild: ORF/G.H.)
GESUNDHEIT
VGKK für generelles Rauchverbot
Angesichts der schlechten Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich fordert der Obmann der Vorarlberger GKK, Manfred Brunner, ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Auch Suchtprojekte gehörten ausgebaut.
Manfred Brunner (Bild: ORF)
GKK-Obmann Manfred Brunner
"Rauchen kann viel zu frei ausgeübt werden"
Dass Österreichs Jugendliche beim Tabakkonsum europaweit führend sind, ist für Brunner nicht erstaunlich: "Nirgends sonst kann Rauchen etwa in Lokalen und Bars so frei ausgeübt werden." Gerade Jugendliche unterliegen oft Gruppenzwängen, daher müsse ein Umfeld geschaffen werden, das derartige Zwänge nicht fördert, so Brunner.

Er fordert deshalb ein totales Rauchverbot in der Gastronomie: "Wenn für alle die gleichen Spielregeln gelten, hat das keinen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe."
"Zuckerhaltige Getränke verbannen"
Angebote etwa zur Suchtprophylaxe seien laut Brunner zwar vorhanden, sie müssten aber auch angenommen werden.

Ziel müsse es aber auch sein, die Ursachen zu bekämpfen, und zwar direkt an jenen Orten, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten. Einen wesentlichen Schritt für mehr Gesundheitsbewusstsein sieht Brunner neben dem Rauchverbot in der Gastronomie in der Verbannung stark zuckerhaltiger Getränke aus den Getränkeautomaten an Schulen.
Bewusstseinsbildung ausbauen
Angesichts der schlechten Studienergebnisse sieht Brunner auch Handlungsbedarf bei der Bewusstseinsbildung durch Eltern, im Kindergarten und in den Schulen. Die bereits vorhandenen Möglichkeiten müssten der Öffentlichkeit bewusster gemacht werden.
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