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DI | 14.02.2012
Symbolfoto Geld (Bild: ORF/rubra)
WIRTSCHAFT
BUWOG: Ermittlungen bei Ex-Hypo-Tochter
Wenige Monate nach dem Verkauf der Hypo Vorarlberg-Tochter in Liechtenstein wird die Hypo-Zentrale in Bregenz von der Vergangenheit eingeholt. Wie die Wirtschaftspresseagentur berichtet, gab es Ermittlungen in der BUWOG-Affäre.
Ermittlungen in Liechtenstein und Vorarlberg
Demnach haben die Behörden in der Affäre um den Verkauf der BUWOG, der Bau- und Wohnen Gesellschaft, auch bei der Hypo Liechtenstein und bei zwei Prokuristen aus Vorarlberg ermittelt.

Noch lange vor dem Verkauf der Hypotochter in Liechtenstein soll dort der Lobbyist Walter Meischberger ein Konto in Millionenhöhe eröffnet haben. Meischberger hat im Herbst 2009 Selbstanzeige erstattet, wegen eines Millionen-Honorars aus dem BUWOG-Verkauf, das er nicht versteuert hat.
Hausdurchsuchungen bei Hypo Liechtenstein
Erst zu diesem Zeitpunkt schöpfte man bei der Hypo Liechtenstein offensichtlich Verdacht, Direktor Andreas Insam informierte die Finanzbehörde.

Es folgte eine Hausdurchsuchung in der Hypo Liechtenstein und privat bei zwei Prokuristen in Vorarlberg.
Insam: Alle Sorgfaltspflichten erfüllt
Direktor Insam betont, die Bank habe alle Sorgfaltspflichten erfüllt, der Kunde habe jahrelang eine falsche Geschichte erzählt. Die Ermittlungen der Behörden hätten keine zusätzlichen Verdachtsmomente ergeben.
Hypo-Zentrale reagiert empfindlich
In der Hypo-Zentrale in Bregenz reagiert man empfindlich auf Anfragen zu diesem Thema. Zur Frage der Kontrolle auffallend hoher Beträge heißt es grundsätzlich: Die Versteuerung sei Sache des Anlegers, und zum Thema Geldwäsche würden regelmässig Kontrollen gemacht.
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