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WIRTSCHAFT |
17.03.2010 |
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4,5 Prozent Umsatzplus für Mohrenbrauerei
Seit 2005 wird immer weniger Bier getrunken. Dennoch konnte die Mohrenbrauerei 2009 ihren Umsatz um 4,5 Prozent auf 20 Millionen Euro steigern. Die Bierproduktion stieg um 2.300 Hektoliter auf insgesamt 168.000 Hektoliter.
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Anderes Trinkverhalten: Radler statt Bier
Insgesamt lieferte die Mohrenbrauerei 2009 218.000 Hektoliter Getränke aus. Dazu gehören vor allem Bier aber auch Wasser, Limonaden und Säfte. Damit erwirtschaftete das Dornbirner Unternehmen 20 Millionen Euro Umsatz, so Geschäftsführer Heinz Huber.
Für Huber ist diese Entwicklung bemerkenswert, weil sich der gesamte Biermarkt um ca. zwei Prozent nach unten entwickelt haben. "Generell ist ein geändertes Trinkverhalten bei den Konsumenten zu erkennen. Beispielsweise wird immer öfter Bier durch den Radler, ein Biermischgetränk mit Limonade oder Mineralwasser, ersetzt", so Huber.
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Vorarlberger Marktführerschaft gehalten
Vorarlbergweit konnte das Unternehmen seine Marktführerschaft halten. 46,3 Prozent des gesamten Vorarlberger Bierkonsums entfällt auf Mohrenbräu-Produkte.
Die Markposition von Mohrenbräu sei hart erkämpft, so Huber. "Beim Preiskampf müssen wir derzeit an unsere Grenzen gehen. Während die Preise für Rohstoffe und Personalkosten laufend steigen, gibt es für unsere Verkaufspreise anscheinend keine Untergrenze mehr", erklärt Huber.
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Details zur Jahresbilanz 2009
Umsatz: 20 Millionen Euro
Umsatzveränderung: +4,5 Prozent
Investitionsvolumen 2010: ca. 2 Millionen Euro
Personalstand: 104 Vollzeitmitarbeiter
Hektoliter Absatz Getränke gesamt: 218.000 HL
Bierabsatz (Mohren gesamt): 168.700 HL
Bierabsatz (Mohren Vorarlberg): 151.144 HL
Exportquote: 4 Prozent
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vorarlberg.ORF.at; 24.07.09
Die Vorarlberger Brauereien sind mit den bisherigen Verkaufszahlen im heurigen Jahr zufrieden. Auf Grund des schlechten Wetters werde jedoch etwas weniger Bier als im vorigen Jahr konsumiert.
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