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GESELLSCHAFT |
10.07.2010 |
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Versicherung für Ehrenamtliche verlängert
Das Land Vorarlberg verlängert und adaptiert die im Vorjahr erstmals abgeschlossene Haftpflicht- und Unfallversicherung für ehrenamtlich tätige Personen. Der neue Vertrag tritt mit 1. August in Kraft und gilt wieder für ein Jahr.
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Die Jahresversicherungsprämie beläuft sich auf rund 36.000 Euro. |
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Der neue Vertrag tritt am 1. August in Kraft
Der neue Vertrag des Landes mit der Vorarlberger Landes-Versicherung (VLV) tritt mit 1. August in Kraft und wurde wieder für ein Jahr abgeschlossen, verlautete am Samstag aus dem Büro von Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP). Die Jahresversicherungsprämie beläuft sich auf rund 36.000 Euro.
Die "Vorarlberger Ehrenamts- und Freiwilligenversicherung" kommt in jenen Fällen zum Tragen, in denen kein anderweitiger oder geringer dotierter Versicherungsschutz besteht.
Die Versicherungssumme in Sachen Haftpflicht beläuft sich auf drei Mio. Euro, bei dauernder Invalidität werden bis zu 212.500 Euro ausbezahlt. Im Todesfall werden 10.000 Euro fällig.
Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Vereine, die ihre Aufgaben durch Arbeitnehmer und Quasi-Arbeitnehmer erfüllen, sowie Personen, die zum Zeitpunkt des Unfalls eine Sportart ausüben.
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Auch im Ausland wohenden Personen werden jetzt versichert. |
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Land: Bedeutung des Ehrenamts betonen
Neu in den Vertrag aufgenommen wurde, dass auch im Ausland wohnende Personen versichert sind, die in Vorarlberg ehrenamtliche Tätigkeiten erbringen.
Da es unmöglich sei, die Vielfalt des Ehrenamts vollständig zu erfassen, stellt die VLV für Kulanzlösungen außerdem zehn Prozent der Jahresversicherungsprämie zur Verfügung.
Nach Angaben des Büros des Landeshauptmannes sind 46 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung pro Woche mehr als vier Stunden ehrenamtlich tätig. Mit der Versicherung wolle man die Bedeutung der Freiwilligentätigkeit betonen und bestmögliche Rahmenbedingungen bieten, hieß es aus dem Büro des Landeshauptmanns.
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vorarlberg.ORF.at; 5.1.09
Die Zahl der Ehrenamtlichen in Vorarlberg sinkt insgesamt deutlich. Allerdings gibt es auch Verschiebungen: In wirtschaftlich schlechteren Zeiten nimmt das Ehrenamt im Sozialbereich zu. Verlierer sind der Umweltbereich, Politik und Kirche.
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