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MO | 13.02.2012
Symbolfoto Rettung (Bild: ORF/rubra)
POLITIK
65 Rettungsfahrzeuge werden aufgerüstet
65 Rettungsfahrzeuge des Roten Kreuzes sind um 550.000 Euro aufgerüstet worden. Es wurden mobile Datenterminals in die Autos eingebaut, die die Navigation zum Unfallort erleichtern sollen.
"Meilenstein für das Rettungswesen"
Erst durch die neue Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch und der mit ihr geschaffenen technischen Infrastruktur sei es möglich geworden, modernste Kommunikationstechnologie auch in die einzelnen Einsatzfahrzeuge zu bringen, betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP).

Den Anfang hat das Rote Kreuz gemacht: Insgesamt 65 Einsatzfahrzeuge des Krankentransport- und Rettungsdienstes sind mit dem modernen MDT-System (Mobiles Daten Terminal) aufgerüstet worden.

Der Präsident des Roten Kreuzes, Siegfried Gasser, spricht von einem "Meilenstein im Rettungswesen". So sollen sich die Rettungskräfte nicht mehr mit Kartenmaterial herumschlagen müssen, sondern werden über die permanente Verbindung zur Rettungs- und Feuerwehrleitstelle dirigiert.
Mit Datenterminals schneller am Unfallort
Zudem können nun E-Card Daten der Patienten und andere Gesundheitsdaten übermittelt und empfangen werden.

Laut Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler (ÖVP) bringen die Datenterminals auch Vorteile für die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle. So könne die RFL mit dem neuen System besser überblicken, welches Fahrzeug unterwegs sei und welches näher am Unfallort sei: "Durch diesen Zeitgewinn können die Rettungsfahrzeuge schneller am Unfallort sein und das ist wichtig", so Schwärzler.

Als nächsten Schritt werden diese mobilen Datenterminals in die wichtigsten Fahrzeuge der Feuerwehr, Wasser- und Bergrettung eingebaut.
Eigener Weg in Flugrettung
Sausgruber erklärte am Dienstag im Anschluss an die Regierungssitzung, dass man zur Flugrettungs-Versorgung eine direkte Vereinbarung zwischen der Bergrettung und dem ÖAMTC anstrebt.

Diesbezügliche Gespräche seien im Gang, erklärte er. Es sei zu hoffen, "dass wir in den nächsten Monaten zu einer Lösung kommen", so Sausgruber. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen habe bisher sehr gut funktioniert und solle deshalb weitergeführt werden.
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