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UNWETTER |
29.07.2010 |
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Versicherungen ziehen Schadensbilanz
Nach den Unwettern in Bregenz, im Bregenzerwald und im Leiblachtal sind die Versicherungsexperten bereits unterwegs, um die Höhe der Schäden festzustellen. Fast alle vom Hochwasser Betroffenen können mit Zahlungen rechnen.
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Meist bei 5.000 bis 10.000 Euro gedeckelt
Hilfe gibt es für diejenigen Hausbesitzer, die eine Gebäude- und Haushaltsversicherung abgeschlossen haben, sagt Dietmar Leissing von der Vorarlberger Landesversicherung. Allerdings ist bei Naturereignissen meist nur ein Schaden von rund 5.000 bis 10.000 Euro gedeckt.
Weitergehende Leistungen gibt es von der Versicherung nur dann, wenn höhere Prämien bezahlt werden. Außerdem lehnen es manche Unternehmen auch ab, Häuser in besonders gefährdeten Gebieten zu versichern - oder die Selbstbehalte sind entsprechend hoch, sagt Leissing.
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Gelder aus dem Katastrophenfonds
Schäden, die von der Versicherung nicht gedeckt sind, können vom Katastrophenfonds mit Landes- und Bundesmitteln übernommen werden. Es handelt sich dabei um eine einkommensabhängige Beihilfe, die in der Regel rund die Hälfte der nachgewiesenen Wiederherstellungskosten beträgt.
Berücksichtigt werden dabei auch Schäden an Grundstücken, Wasser- und Energieversorgungsanlagen, sagt Franz Peter von der Agrarbezirksbehörde. Die Antragsformulare für den Katastrophenfonds liegen bei den Gemeindeämtern auf.
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vorarlberg.ORF.at; 29.7.10
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