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SOZIALES |
12.08.2010 |
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Keine Pflegeausbildung für Männer beim AMS
Ein 43-jähriger arbeitsloser Familienvater deckte eine Diskriminierung von Männern in der Pflegeausbildung auf. Der Mann wollte sich zum Altenpfleger umschulen lassen. Laut AMS sind Kurse für Pflegehelferinnen ausschließlich Frauen vorbehalten.
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_small.jpg) Michael König |
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Personalmangel nur bei Fachkräften
Arbeitslose Frauen werden vom Arbeitsmarktservice für die Pflege in Altenheimen ausgebildet, Männer nicht. Das hat der Dornbirner Michael König in den letzten Monaten zu spüren bekommen.
Er wollte sich vom Lagerist und Versicherungsangestellten zum Pflegehelfer umschulen lassen und bekam eine Absage. Einen akuten Mangel gäbe es nur bei den diplomierten Fachkräften - nicht bei Pflegehelfern, sagt AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini. Im Moment seien 135 Pflegehelferinnen arbeitslos.
Dass Frauen über 45 Jahre dennoch in den Genuss der Ausbildung kommen, habe etwas mit ihren sonst schlechteren Chancen zu tun, so Strini. Das AMS versuche Benachteiligungen am Arbeitsmarkt auszugleichen und Frauen "positiv" zu diskriminieren.
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-1_small.jpg) Anton Strini |
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Ausbildung zur Fachkraft dauert drei Jahre
Um eine Fachkraft zu werden, wäre eine dreijährige Ausbildung notwendig. An eine solche kann der Familienvater Michael König mit Sorgepflichten nicht denken.
Aus Sicht des AMS gäbe es für ihn doch noch eine Fördermöglichkeit. Ein Pflegeheim müsste den Mann anstellen und sich an der Qualifizierungsmaßnahme mit monatlich 420 Euro beteiligen.
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vorarlberg.ORF.at; 12.8.10
Der Personal- und Bettenmangel in den Pflegeheimen macht Mitarbeitern wie Angehörigen zu schaffen. Es gibt aber auch Lösungsansätze:
So könnten Mitarbeiter geleast werden oder ein Lehrberuf eingeführt werden.
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vorarlberg.ORF.at; 11.8.10
Im Pflegebereich fehlen dutzende Arbeitskräfte, vor allem diplomierte Fachkräfte seien kaum zu finden, beklagen die Pflegeheime. Gleichzeitig steigen die Anforderungen in den Heimen, denn es leben dort immer mehr Menschen in höheren Pflegestufen.
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