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MO | 13.02.2012
Lichtbeton (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Lichtdurchlässiger Beton ist weltweit gefragt
Der Dornbirner Jürgen Frei hat ein Verfahren entwickelt, das Beton lichtdurchlässig macht. Diese Lichtbeton-Elemente der Klauser Firma Luccon sind weltweit gefragt. Sie werden etwa als Fassadenelemente oder bei Möbeln eingesetzt.
Lichtbeton (Bild: ORF)
Lichtwellenleiter
Betonmischung und Lichtwellenleitern
Die Lichtbeton-Elemente bestehen aus einer speziellen Betonmischung und Lichtwellenleitern. Durch die Elemente können Farben und bewegte Bilder betrachtet werden. Der Beton kann mehrere Meter dick und auch isoliert sein.

In den vergangenen fünf Jahren hat Luccon-Geschäftsführer Jürgen Frei den Lichtbeton entwickelt. Im Werk in Klaus werden ein Meter dicke und drei Meter lange Blöcke von Hand gefertigt. Schichtweise werden Beton und Lichtwellenmatten in Formen eingelegt.
Lichtbeton (Bild: ORF) Weiterverarbeitung im Marmorwerk
Die Blöcke müssen rund fünf Wochen aushärten und kommen dann zur Weiterverarbeitung ins Marmorwerk Prenn nach Frastanz. Hier werden die Blöcke in drei Zentimeter dicke Platten geschnitten. Dieser Arbeitsvorgang dauert rund acht Stunden.

Die fertigen Platten werden als Fassadenelemente oder als Teile von Möbeln verwendet. In Dubai wurden daraus etwa Sonnenschutzelemente gefertigt.

Die Kosten für einen Quadratmeter Lichtbeton liegen zwischen 650 und 850 Euro.
Video
ORF-Vorarlberg-Redakteur Jürgen Sebö hat sich die Fertigung des Lichtbetons angesehen.
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