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POLITIK |
03.09.2010 |
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Egger distanziert sich nicht von Minarett-Spiel
Vorarlbergs FPÖ Chef Dieter Egger distanziert sich nicht von dem unstrittenen Minarett-Spiel, das die FPÖ Steiermark entwickelt hat. Eine Zuspitzung sei durchaus gerechtfertigt, um eine "sachliche Diskussion anzukurbeln", meint Egger.
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Egger will sich nicht einmischen
Die FPÖ Steiermark steht im Landeswahlkampf und hat dazu ein Computerspiel entwickelt, in dem Minarette, Moscheen und Muezzine per Mausklick bekämpft werden mussten. Dafür konnte man Punkte sammeln. Seit Freitagnachmittag ist das Spiel nicht mehr im Netz. Obwohl sich etwa Heinz-Christian Strache, der Bundes-FPÖ-Chef, von diesem Spiel distanziert, sieht Landeschef Dieter Egger dazu keine Notwendigkeit.
Er wolle sich nicht in die Politik anderer Bundesländer einmischen, genauso wenig wie er sich nicht in seine Politik einmischen lasse. Er sei die Meinung, dass die Diskussion entkrampft werden müsse, um "real vorhandene Probleme zu diskutieren", so Egger. Da laut FPÖ-Chef die Regierenden eine Diskussion verweigern, sei es Aufgabe einer demokratischen Partei mit Hilfe einer Zuspitzung oder Emotionalisierung die Diskussion anzukurbeln.
Egger hofft, dass die Diskussion versachlicht werde und dass man endlich dazu bereit sei, eine offene Diskussion zu führen und nicht "die Probleme permanent weg und schön zu reden," fordert Egger.
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So sah das Spiel der FPÖ Steiermark aus.

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Reaktion SPÖ-Geschäftsführer Einwaller
Für SPÖ-Geschäftsführer Reinhold Einwaller zeigt Eggers Reaktionen einmal mehr, auf welcher Seite er stehe, wenn er sich von solchen fremdenfeindlichen Werbemaßnahmen nicht distanziere.
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steiermark.ORF.at; 3.9.10
Das umstrittene Anti-Minarett-Spiel der steirischen FPÖ ist seit Freitagnachmittag vom Netz. Auf der Homepage der steirischen Freiheitlichen heißt es: "Das Spiel wurde durch die Justiz verboten".
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steiermark.ORF.at; 31.8.10
Die steirische FPÖ hat im Internet ein "Spiel" online gestellt, in dem es darum geht, Moscheen und Minarette sowie Muezzine zu "stoppen". Werner Kogler von den Grünen wird eine Anzeige wegen Verhetzung einbringen.
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