|
|
 |
 |
GESETZ |
21.09.2010 |
|
|
|
|
Kuratorium fordert neues Waffengesetz
Über 10.000 Waffen sind in Vorarlberg registriert. Wer eine Waffe legal besitzen möchte, muss eine Waffenverlässlichkeitsprüfung ablegen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit übt Kritik an dieser Prüfung, da sie beliebig oft wiederholbar ist.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
10.000 Waffen in Vorarlberg - viel höher noch ist die Dunkelziffer. |
|
|
|
Psychologische Prüfung
Die psychologische Verlässlichkeitsprüfung soll feststellen, ob jemand geeignet ist, eine Waffe zu besitzen. In gut zwei Stunden wird abgeklärt, ob jemand emotional stabil ist, über genügend Selbstkontrolle verfügt und wie hoch Aggressionspotential und Risikobereitschaft sind.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Prüfung beliebig oft wiederholbar
Martin Pfanner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit kritisiert diese Waffenverlässlichkeitsprüfung. Der Grund: Die Prüfung könne bliebig oft wiederholt werden. Fällt man durch die Prüfung könne man zur nächsten Institution marschieren und es dort wieder versuchen, so Pfanner. Derzeit sind die Bewerber durchs Gesetz geschützt, die Prüfungsergebnisse sind vertraulich.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Waffengesetz ist 13 Jahre alt
Zudem ist das Waffengesetz mittlerweile 13 Jahre alt und sollte den modernen wissenschaftlichen Methoden angepasst werden, fordert Pfanner. Er kritisiert auch, dass die Prüfungsfragen im Internet verfügbar sind: Dadurch sei der Test erlernbar.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Psychologe: Gesetz trifft die Falschen
Das Gesetz geht an seiner Zielsetzung vorbei, schimpft auch Psychologe Albert Georg Stuhler, der solche Tests durchführt. Das Gesetz wollte den Zugang zu Waffen erschweren, weil die Tests teuer und aufwändig sind. Tatsächlich treffe das Gesetz die Falschen, sagt Stuhler. Der Test filtere nur in seltenen Fällen potentiell gefährliche Leute heraus. Und wer tatsächlich etwas Schlimmes vorhabe, besorge sich die Waffe ohnehin illegal - das sei im übrigen auch wesentlich günstiger.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|