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MI | 11.04.2012
Geld (Bild: Fotolia/Daniel Loretto)
POLITIK
Prognose: 36 Gemeinden mit roten Zahlen
Ein Drittel der österreichischen Gemeinden wird laut Prognose des Städtebundes 2010 rote Zahlen schreiben. Dies gilt auch für Vorarlberg, heißt es vom Vorarlberger Gemeindeverband. Die Besserung der Wirtschaftslage stimme aber "eher optimistisch".
Gemeindeverband: Zahl dürfte noch sinken
36 der 96 Gemeinden im Land sind für heuer - auf Grundlage der Budgets - als Abgangsgemeinden prognostiziert, das heißt, sie haben mehr laufende Ausgaben als laufende Einnahmen.

Nach Einschätzung des Gemeindeverbandes wird die Zahl zwar noch etwas sinken, wenn die endgültigen Rechnungsabschlüsse vorliegen, aber trotzdem werden mehr Gemeinden betroffen sein als im Vorjahr: Damals waren es 24 Gemeinden, mehr als doppelt soviel als noch 2008.
Bessere Wirtschaftslage lässt hoffen
Dennoch sieht man die Lage beim Gemeindeverband jetzt positiver als noch vor einigen Monaten. Ein Grund dafür ist laut Gemeindeverbands-Vizepräsident Harald Sonderegger, dass sich die Wirtschaft besser erholt habe als erwartet: Wenn die Steuerreinnahmen beim Bund sprudelten, tue das auch den Gemeinden wohl.

"Sehr geholfen" wäre den Gemeinden, wenn Bund und Länder "nicht immer neue Dinge erfinden würden, wo am Ende die Gemeinden zu zahlen hätten", sagt Sonderegger. Als Beispiel nennt er den Gratiskindergarten, für den es nur drei Jahre lang Geld vom Bund gebe.
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