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WIRTSCHAFT |
16.03.2011 |
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Mohrenbrauerei hält 20-Millionen-Umsatz
Die Dornbirner Mohrenbrauerei hat 2010 ihren Umsatz von 20 Millionen Euro gehalten. In Vorarlberg hat sie 150.500 Hektoliter Bier abgesetzt, das sind 0,4 Prozent weniger als im Jahr davor. Nach 20 Jahren steigt Mohren wieder ins Limonadengeschäft ein.
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Marktanteil ausgebaut
Etwa jedes zweite 2010 in Vorarlberg getrunkene Bier war von Mohrenbräu. Mit 47,4 Prozent konnte die Dornbirner Brauerei damit ihren Markanteil weiter ausbauen. Insgesamt wurde zwar vorarlbergweit weniger Bier getrunken, dennoch konnte die Brauerei den Umsatz von 20 Millionen Euro halten.
Die abgesetzte Menge ist um knapp ein halbes Prozent auf 150.500 Hektoliter gesunken. Der rückläufige Trend trifft alle Brauereien im Land, sagt Mohren-Geschäftsführer Heinz Huber.
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Brauerei setzt verstärkt auf Mischgetränke
Das Verhalten der Konsumenten habe sich verändert - statt purem Bier trinkt man eher Mischgetränke. In der Flaschenabfüllung entfallen schon jetzt gut drei Prozent auf Radlerprodukte.
In der Gastronomie sind es noch mehr, sagt Huber: Im Sommer würden in den Lokalen und Gastgärten 20 bis 30 Prozent saure Radler getrunken, die der Wirt selber mische.
Um als Brauerei stärker selbst zu punkten, bringt Mohrenbräu deshalb ab April den neuen "Grapefruit Radler" auf den Markt.
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Zwei Millionen in neue Produkte investiert
Da der Bierkonsum stagniert, steigt Mohrenbräu auch nach 20 Jahren wieder ins Limonade-Segment ein. Für Gastronomiekunden gibt es ab sofort alkoholfreie Mohren-Getränke in vier Geschmacksrichtungen: Cola, Zitro, Cola-Mix und Orange.
Insgesamt zwei Millionen Euro investierte die Brauerei 2010 in diese Produktinnovationen. Mohrenbräu beschäftigt 104 Mitarbeiter - 30 Prozent davon sind Frauen.
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vorarlberg.ORF.at; 13.9.10
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