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MI | 11.04.2012
Tuerglocken (Bild: fotolia/ Jomare)
GESUNDHEIT
5.000 Hausbesuche durch VGKK-Kontrolleure
Die Kontrolleure der Vorarlberger Gebietskrankenkasse VGKK führen jedes Jahr rund 5.000 Hausbesuche durch. Dabei wird geprüft, ob sich die Krankgeschriebenen an die Vorgaben halten. Das Krankengeld kann ruhend gestellt werden.
Hinweise vom Arbeitgeber
Im Jahr 2009 führten die vier Kontrolleure der VGKK 5.300 Hausbesuche durch, im Vorjahr waren es 4.000. Im vergangenen Jahr war ein Kontrolleur selbst länger krank.

Die Zahl der Hausbesuche gehe aber generell leicht zurück, so Johannes Simma von der VGKK. Man arbeite zielgerichteter. Für einen Krankenbesuch brauche es einen konkreten Anhaltspunkt, etwa wenn der Arbeitgeber Zweifel an einer Erkrankung anmelde. Manchmal gebe es auch Tipps von Nachbarn, so Simma.
Vorladung zum Vertrauensarzt
Wenn bei einer Kontrolle der Krankgeschriebene nicht zu Hause ist, wird er zum Vertrauensarzt vorgeladen. Dieser prüft dann, ob Krankheit, Medikamente und Arztbesuche mit der Krankmeldung übereinstimmen.

Wenn sich ein Patient nicht an die Vorschreibungen hält, gebe es eine Verwarnung, so Simma. Beim zweiten Mal werde das Krankengeld ruhend gestellt.
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