Vorarlberg ORF.at
wetter.ORF.at
MO | 13.02.2012
Hund hinter Gittern (Bild: APA)
Statistik
Anzeigen wegen Tierquälerei sinken
Vorarlberg verzeichnet österreichweit die geringste Zahl an Anzeigen wegen Tierquälerei. Das geht aus einer Statistik des Innenministeriums hervor. Im letzten Jahr wurden 16 Anzeigen erstattet.
Weniger Tierquälerei, weniger Wilderei
Tierquälerei in Österreich geht offenbar zurück. Im Vorjahr wurden 647 Fälle angezeigt. Das entspricht dem niedrigsten Wert der vergangenen Jahre, geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Innenministerin Liese Prokop (ÖVP) hervor. Die Anfrage wurde vom Abgeordneten Johann Maier (SPÖ) eingebracht. Rückgängig sind auch die Fälle von Wilderei.
Niederösterreich auf Platz eins
Aufgeschlüsselt nach Bundesländern ist jedenfalls Niederösterreich mit Abstand auf Platz eins. Hier wurde 2004 exakt 184 Mal Anzeige wegen Tierquälerei erstattet, gefolgt von der Steiermark mit 118 Anzeigen und Oberösterreich mit 105.

Das bevölkerungsreichste aber urbane Wien folgt mit 70 Anzeigen auf Platz vier. In Tirol, Kärnten und dem Burgenland wurden vom Innenministerium zwischen 40 und 50 Fälle registriert, in Salzburg und Vorarlberg nur 19 bzw. 16.

Nicht statistisch erfasst wird im Innenressort, durch wen die Anzeigen bei der Exekutive eingebracht wurden und ob es auch Ermittlungen gegen Tierschützer gegeben hat.
Anzeigen wegen Wilderei
Sehr wohl bekannt sind dafür die Fälle von Wilderei. Nach den beiden Tatbeständen "Eingriff" bzw. "schwerer Eingriff in fremdes Jagd- oder Fischereirecht" wurden im Vorjahr 365 Anzeigen eingebracht.

Auch hier gibt es den niedrigsten Wert der vergangenen fünf Jahre. 128 Fälle konnten laut Statistik geklärt werden.
Ganz Österreich
Vorarlberg News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News