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MO | 13.02.2012
Biometrischer Pass (Bild: ORF)
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Datenschützer kritisieren biometrische Pässe
Ab Frühsommer wird der biometrische Pass auch in Österreich Pflicht. Datenschützer kritisieren, dass die Technik dafür noch nicht ausgereift ist. Die Fehlerquote sei hoch, man habe keine Kontrolle, wer die Daten des Passes lesen kann.
Identifizierung von körperlichen Merkmalen
Biometrie ist die Identifizierung von Menschen anhand von körperlichen Merkmalen. In einem biometrischen Pass ist ein Chip eingearbeitet, der die Daten des Gesichts speichert.

Später sollen auch andere Merkmale, etwa Fingerabdrücke, hinzukommen.
Fehlerquote
Die Datenschützer der ARGE Daten kritisieren, dass die Chipkartentechnik noch nicht ausgereift sei. Die Fehlerquote würde bei bis zu zehn Prozent liegen.

Das würde bedeuten, dass von 100 Personen zehn von den Lesegeräten nicht erkannt werden.
Kontrolle der Daten
Zudem, so die Kritik der Datenschützer, würden andere Institutionen wie etwa Bibliotheken dieselbe Technologie benutzen.

Somit sei es nicht zu kontrollieren, wer wann welche Daten lesen und gegebenenfalls verändern könnte.
Schutzmechanismus
Der Geschäftsführer der Fachhochschule Vorarlberg, Vaheh Khachatouri, beruhigt.

Die Schutzmechanismen, die für die Pässe vorgesehen sind, seien in den öffentlichen Institutionen nicht umgesetzt.
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