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MI | 21.03 | 17:43
Licht ins Dunkel (Bild: ORF)
Auftakt zu "Licht ins Dunkel"
Bei der letztjährigen "Licht ins Dunkel"-Aktion sind in Vorarlberg fast 519.000 Euro gesammelt worden. Am 8. September war in der ORF-Arena auf der Herbstmesse Dornbirn der Auftakt für die heurige Aktion.
Licht ins Dunkel (Bild: D. Mathis)
Spendenrekord wurde erzielt
519.000 Euro um knapp 50.000 Euro mehr als im Jahr davor - ein neuer Rekord. Mit einem Empfang in der ORF-Arena auf der Herbstmesse Dornbirn haben sich Landeshauptmann Herbert Sausgruber und ORF-Landesdirektor Wolfgang Burtscher bei den Großsponsoren bedankt.

Wie schon in den Jahren zuvor kam auch dieses Mal der Großteil des Spendengeldes im Land tätigen sozialen Einrichtungen oder unschuldig in Not geratenen Familien zugute. Ganz speziell unterstützt wurde die Initiative "Netz für Kinder". Von den gesammelten Spenden erhielt sie rund 100.000 Euro.
Video
ORF-Redakteurin Karin Stecher hat bei der Auftaktveranstaltung mit Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Theresis Sagmeister vom Vorarlberger Kinderdorf und Sabine Juffinger vom SOS Kinderdorf gesprochen.

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"Zeichen gelebter Solidarität"
Den erzielten Spendenrekord bezeichnete Sausgruber als "ein beeindruckendes Zeichen gelebter Solidarität". Seinen Dank richtete er an die vielen privaten Spender und die Großsponsoren ebenso wie an die freiwillig engagierten Männer und Frauen im Sozialbereich: "Ihr unverzichtbarer Einsatz ist es, der dem Land Vorarlberg sein menschliches Gesicht verleiht".
Licht ins Dunkel (Bild: D. Mathis)
Licht ins Dunkel (Bild: D. Mathis)
Kinderdörfer werden unterstützt
In diesem Jahr wird "Licht ins Dunkel" Projekte der Einrichtungen Vorarlberger Kinderdorf und SOS-Kinderdorf unterstützen. Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung für Familien, die mit schwierigen Situationen konfrontiert sind.

Im Projekt FAMILIENemPOWERment des Vorarlberger Kinderdorfes erhalten Familien ein Angebot zur Unterstützung bei der Alltagsbewältigung, wenn die eigenen Ressourcen oder das private Netz nicht mehr ausreichen. Die Hilfe, die von freiwillig engagierten Mitarbeiter geleistet wird, reicht von Behördengängen, Begleit- und Fahrdiensten bis hin zu Lernhilfe und Freizeitgestaltung für Kinder.

Ein umfassendes Unterstützungsangebot bei akuten Krisen eröffnet das SOS-Kinderdorf mit seinem Projekt "Gastfamilien". Eine oder beide Elternteile leben mit ihren Kindern vorübergehend stationär im geschützten Raum des SOS-Kinderdorfes. Ein interdisziplinäres Team begleitet die Familie. Ziel ist es, die Situation zu stabilisieren, damit die Familie wieder eigenständig wohnen und leben kann. Das SOS-Kinderdorf betreibt im Land zudem zwei Jugendeinrichtungen. Diese ermöglichen SOS-Jugendlichen den Schritt in ein selbständiges Leben.
"Vorarlberg heute", 8.9.11