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MI | 21.03 | 17:48
Skulpturengarten Dornbirn Herbert Albrecht "Kopf" (1998)
Der Kopf begleitet den aus Au im Bregenzerwald, seit Jahrzehnten in Wolfurt wohnhaften Bildhauer Herbert Albrecht seit Beginn seiner bildhauerischen Arbeit in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Albrecht-Skulptur (Bild: G. König)
Herbert Albrecht (Bild: G. König)
Herbert Albrecht
1964 entstand sein erster abstrahierter Kopf, in kleinem Maß in Bronze gegossen. Das war der Beginn einer intensiven formalen Auseinandersetzung, immer in den klassischen Materialen des Bildhauers, in Stein und Bronze. Albrecht in einem Gespräch: "Der Mensch ist für mich wichtig - und der wichtigste, der interessanteste, der schönste Teil des Menschen ist der Kopf. Natürlich mache ich nicht den Kopf eines bestimmten Menschen, ich beschäftige mich mit der Vielfalt und mit der Vielgestaltigkeit des Menschen – und damit mit dem Menschen an sich."
Albrecht-Skulptur (Bild: G. König)
Hunderte Köpfe entstanden im Laufe der Jahrzehnte, kleinere, aber auch große, von denen einer beispielsweise vor dem "Cubus" in Wolfurt steht, ein anderer, in Bronze, vor dem Gebäude der juridischen Fakultät der Universität Wien. "Köpfe" waren beispielsweise auch das Thema einer großen Ausstellung von Herbert Albrecht im Vorarlberger Landesmuseum in Bregenz im Jahre 1998. Der Kopf im Skulpturengarten Dornbirn ist eine typische Arbeit, ausgeführt in weißem Marmor, einem für Herbert Albrecht immer wieder wichtigen Material.