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MI | 21.03 | 17:43
Seebühne (Bild: ORF)
4.500 bei Tag der offenen Seebühne
Trotz launischen Wetters luden die Bregenzer Festspiele am Samstag zu einem Tag der offenen Seebühne, und da sollen vor allem die Geheimnisse des Bühnenbilds gelüftet werden. 4.500 Besucher folgten der Einladung.
Führungen waren restlos ausgebucht
Die Führungen am heutigen Tag der offenen Seebühne bei den Bregenzer Festspielen vier Wochen vor der Premiere waren restlos ausgebucht. Die Oper "Andre Chenier" und die Geheimnisse des Bühnenbilds stießen auf unerwartet großes Interesse

Während der Bühnenshows zeigten Operndirektorin Susanne Schmidt, der technische Direktor Gerd Alfons, zwei Stuntleute und Pressesprecher Axel Renner den Schaulustigen im Zuschauerraum die Geheimnisse der Bühne und die Feinheiten von BOA (Bregenz Open Acoustic), der eigens für die Seebühne geschaffenen Tonanlage.
Video
"Vorarlberg heute"-Beitrag von ORF-Redakteurin Ingrid Bertel. Im Interview zu sehen sind Irmgard Maier aus Lindau, die Sängerin Angeles Blancas Gulin und Pressesprecher Axel Renner.

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Sänger müssen 154 Treppen erklimmen
Trotz strömenden Regens stürmten 4500 Menschen die Bühne und kletterten auf die Schultern des Riesentorsos.

Um das Geheimnis des Bühnenbildes zu lüften: Es kopiert Jacques Louis Davids berühmtes Bild des in seiner Badewanne erstochenen Revolutionärs Jean Paul Marat. Auf 154 Treppen müssen die Sängerinnen und Sänger Sportlichkeit beweisen. In 25 Metern Höhe allerdings agieren Stuntleute.
Seebühne (Bild: ORF)
Auch der Regen konnte die Besucher nicht abschrecken.
"Ein wichtiger Tag für die Künstler"
Der Tag der offenen Seebühne bot auch Gelegenheit, in Kontakt mit den Künstlern zu kommen. Mit Fragen bombardiert wurde die Sängerin der weiblichen Hauptrolle, die Spanierin Angeles Blancas Gulin. Sie erzählte von den sängerischen Herausforderungen auf der Freilichtbühne und wie wichtig ein Tag wie dieser für Künstler sei.

"Denn wir singen ja für Leute, die uns wirklich hören wollen. Das sind nicht Leute, die einfach zum Schauen kommen, sie geben uns etwas Wichtiges. Sie sind auch da, wenn es regnet und geben uns eine unglaubliche Energie, " so die Künstlerin.
"Vorarlberg heute", 18.6.11