Vorarlberg ORF.at
MI | 11.04.2012
Tausdenfüssler (Bild: ORF)
Mysteriös
Tausendfüßler-Invasion in Röns
Es ist mysteriös: Seit sechs Jahren wird Röns im Frühling von einer Tausendfüßler-Invasion heimgesucht. Die Krabbeltiere treiben die Bewohner zur Verzweiflung, wissenschaftlich ist das Phänomen nicht zu erklären.
Das große Krabbeln
Es ist wie in einem Horrorfilm: Überall krabbelt es. Die Tausendfüßler sind auf den Stiegen, an den Hauswänden, in den Küchenschränken, in den Badezimmern und sogar in den Schlafzimmern.
Tausdenfüssler (Bild: ORF)
Im Haus vertrocknen die Tiere
Türen oder Fenster offen zu lassen ist fast unmöglich. Die Tausendfüßler nutzen jede undichte Stelle, um ins Haus zu kommen. Da ist dann aber Endstation, denn dort vertrocknen sie und jeden Tag müssen Hunderte tote Tausendfüßler zusammengekehrt werden.
Warum gerade Röns?
Wieso gerade Röns ein Paradies für Tausendfüßler ist, lässt sich wissenschaftlich nicht erklären. Klaus Zimmermann von der inatura in Dornbirn hat sich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt. Immer wieder gebe es an verschiedensten Orten solche Massenansammlungen, die aber nicht erklärbar seien, so Zimmermann.
Raubmilben streuen (Bild: ORF)
Raubmilben ausstreuen
Raubmilbe gegen Tausendfüßler
Seit Jahren kämpfen die Bewohner mit mehr oder weniger Erfolg gegen die Tausendfüßler an. Doch nun soll ein anderes Tierchen den Krabblern Beine machen: die Raubmilbe.

Raubmilben können in Dosen zu 25.000 Stück gekauft werden und werden dann einfach ausgestreut. Sie sind mit freiem Auge kaum sichtbar und fressen die Eier der Tausendfüßler, somit können sie sich nicht mehr fortpflanzen.
Methode wirkt
Erste Erfolge gibt es bereits: Beim Haus von Gerda Vonbrül in Röns sind vor einigen Tagen Raubmilben testweise ausgesetzt worden. Bereits nach zwei Tagen waren fast keine Tausendfüßler mehr da.
Ganz Österreich
Vorarlberg News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News