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MI | 11.04.2012
Radarfoto (Bild: Polizei)
"geblitzt"
Deutscher fuhr rückwärts ins Radar
Ein deutscher Mercedes-Fahrer hat bei der Polizei in Bludenz einige Verwunderung ausgelöst: Der Mann fuhr im Rückwärtsgang so schnell, dass er von einem Radar geblitzt wurde.
In Tempo-40-Zone "geblitzt"
Der Mann fuhr mit 56 km/h anstatt der erlaubten 40 Stundenkilometer am Erlebnisbad "Val Blu" vorbei - allerdings im Rückwärtsgang, wie die Bilder des Radargeräts belegen.
Radarfoto (Bild: Polizei)
Polizei führte Test durch
Die Polizei führte daraufhin einen Test durch, ob rückwärts überhaupt solche Geschwindigkeiten erreicht werden können, berichteten die "Vorarlberger Nachrichten" am Mittwoch.
Nur mit Automatik möglich
Das Ergebnis der Testreihe: Nur mit einer Automatikschaltung lässt es sich im Rückwärtsgang schneller als 40 km/h fahren, bei entsprechender Motorisierung ist das aber möglich.
Premiere für die BH Bludenz
Für die Bezirkshauptmannschaft Bludenz stellt der Fall des deutschen Mercedes-Lenkers eine Premiere dar. "Das ist der erste Fahrer, der es geschafft hat, rückwärts ins Radar zu fahren", sagte Bernd Müller, Leiter der Strafabteilung der BH Bludenz.
29 Euro Strafe fällig
Keine Auswirkungen hat die Rückwärtsfahrt auf das Strafausmaß. Für den Deutschen werden wie für eine entsprechende vorwärts begangene Tempoüberschreitung 29 Euro fällig.
Noch weiß der schnelle Rückwärtsfahrer nichts von seinem Glück: Die Strafverfügung wird ihm über die Bezirkshauptmannschaft zugestellt.
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