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MI | 11.04.2012
Polizeiwaffe "Taser" (Bild: vorarlberg.ORF.at)
"Taser"-Pistole
Polizei trainiert mit neuer Elektroschockwaffe
30 Exekutivbeamte trainieren seit Juni den Umgang mit der neuen Elektroschusswaffe "Taser". Dieser Elektroschocker mit Distanzwirkung versetzt dem Angreifer einen starken Stromschlag wodurch er seine Muskeln nicht mehr bewegen kann.
Effektiver als Pfefferspray
Der "Taser X26" ist in seiner Wirkung effektiver als Pfefferspray und weniger schädlich als ein scharfer Schuss aus der Dienstpistole.

Über zwei dünne Stahldrähte jagen 50.000 Volt zu den in der Haut des Täters steckenden Taser-Pfeilen. Die Muskeln verkrampfen sich. Dadurch wird das Opfer bewegungsunfähig.
Polizeiwaffe "Taser" (Bild: vorarlberg.ORF.at)
Ungefährliche Waffe
Dieses Szenario trainieren Beamte der Spezialeinheiten seit Juni täglich. Abgeschossen werden die Projektile mittels Gasdruck aus der neuen Taserpistole.

Die Waffe ist laut Einsatztrainer Thomas Schneider ungefährlich. Die Stromstärke sei hundert Mal schwächer als bei einem Defibrillator. Todesfälle in den USA, wo die Waffe schon seit Jahren im Einsatz ist, seien nie alleine auf den Taser alleine zurückzuführen gewesen. Immer hätten Begleitumstände wie etwa Drogenkonsum mitgespielt. Zudem zielen die Beamten nur auf den Oberkörper, so Schneider. Schüsse ins Gesicht oder in die Genitalien seien verboten.
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