Vorarlberg ORF.at
MI | 11.04.2012
Krankenpfleger (Bild: APA)
Altenbetreuung
FPÖ will Arbeitslose in der Pflege einsetzen
Im Zusammenhang mit dem Mangel an Pflegepersonal im Altenbereich hat die FPÖ vorgeschlagen, verstärkt Arbeitslose in diesem Bereich auszubilden. Die Beschäftigung illegaler Pflegekräfte straffrei zu stellen, sei keine Dauerlösung.
Illegales müsse illegal bleiben, die Landeshauptleute seien keine Laienrichter, so die Meinung der FPÖ zur angekündigten Generalamnestie für Pflegekräfte aus dem Osten.
Saisonnier-Modell für illegale Pflegekräfte
Anstatt etwas Illegales für straffrei zu erklären, sei es klüger, die Ostpflegehilfe auf legale Beine zu stellen, meint FPÖ-Spitzenkandidat in Vorarlberg, Bernhard Themessl. Bis das Problem auf dem österreichischen Arbeitmarkt behoben sei, soll ein Saisonnier-Modell die illegalen Pfleghelfer in die Legalität heben.
Lohnniveau wird im Osten steigen
Auch in Osteuropa wird das Lohnniveau ansteigen, die Pfleger werden dann zu Hause bleiben, ist der FPÖ-Kandidat überzeugt. Und für diesen Wegfall müsse man dann eben mit heimischen Pflegekräften ausgeglichen werden.
Arbeitssuchende im Pflegebereich ausbilden
Um die Osthelfer dann ersetzen zu können, sollen Arbeitssuchende verstärkt im Pflegebereich ausgebildet werden, so die FPÖ.
Einführung einer Pflegeversicherung
Parallel dazu fordert Themessl auch die Einführung einer Pflegeversicherung für alle. Dies dürfe aber nicht zu Lasten der Lohnnebenkosten erfolgen.
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