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MI | 11.04.2012
Landtag 050713 (Bild: vorarlberg.ORF.at)
Mitarbeit in Klaus-Holding
Landtag befasst sich mit Fall Concin
Nachdem bekannt wurde, dass der ÖVP-Abgeordnete Adolf Concin im Beirat der neuen Holding von Walter Klaus aktiv sein wird, steht er in der Kritik. Er habe Mandat und Beruf nicht sauber genug getrennt, heißt es. Nun befasst sich der Landtag mit dem Thema.
Hintergrund
Concin hatte für Ende des Monats seinen Rückzug aus dem Landtag angekündigt, mit der Begründung, dass er sich nach 10 Jahren als Abgeordneter wieder ausschließlich um seine Anwaltskanzlei kümmern wolle. Nachdem aber bekannt wurde, dass er im Beirat der neuen Holding von Walter Klaus aktiv sein wird, geriet er in die Kritik. Er habe Mandat und Beruf nicht sauber genug getrennt, hieß es bei der Opposition.
Die Anfrage der Sozialdemokraten
Nun haben die Sozialdemokraten eine dringliche Anfrage an Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP) gerichtet. Sie wollen wissen, wie viele Aufträge die Kanzlei von Adolf Concin seit dessen Landtagseinzug im Jahr 1997 vom Land und von Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung des Landes bekommen hat und wie hoch die Honorare dafür waren.

Die SPÖ will auch wissen, in welcher Form Concin bei den Verhandlungen zum Kauf der Bodensee-Schiffahrt durch die Illwerke-Walter-Klaus-Gruppe tätig war. Auch nach Concins anwaltlichen Leistungen für die Krankenhausbetriebs-Gesellschaft wird von der SPÖ gefragt. Der ÖVP-Abgeordnete sitzt dort ebenso im Aufsichtsrat wie bei den Illwerken.
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