Vorarlberg ORF.at
MI | 11.04.2012
Waffensammlung (Bild: D. Mathis)
bei behörden gemeldet
8.600 Vorarlberger besitzen eine Schusswaffe
Nach den gefährlichen Zwischenfällen mit Schusswaffen am vergangenen Wochenende stellt sich nun die Frage nach den Besitzverhältnissen. Im vergangenen Jahr waren 8.600 Vorarlberger als Waffenbesitzer gemeldet.
Waffen-Pass oder -Besitzkarte?
Ungefähr 8.600 Vorarlberger haben im vergangenen Jahr zumindest eine Waffe bei der Behörde gemeldet. Dabei muss man zwischen Waffen-Pass und Waffen-Besitzkarte unterscheiden.
Waffen-Pass berechtigt zum Mitführen
Mit einem Waffen-Pass darf man eine Waffe nicht nur besitzen sondern auch führen, das heißt einfach gesagt, dabei haben. Den Pass bekommen vor allem Personen, die beruflich eine Waffe brauchen, zum Beispiel Wachpersonal.
Alte, geerbte Waffen sind oft meldepflichtig
Laut Polizei braucht der Mann in Rankweil für seine Waffen weder Pässe noch Besitzkarten. Allerdings wird noch abgeklärt, ob Waffen darunter sind, die zumindest meldepflichtig sind. Das kann bei sehr alten, meist geerbten Waffen der Fall sein.
kein Fall von Wiederbetätigung
Nationalsozialistische Utensilien
Im Haus der Mannes endeckte die Polizei auch zahlreiche Utensilien mit nationalsozialistischem Hintergrund. Das Landesamt für Verfassungsschutz klärt nun ab, woher der Mann die Sachen hat.

Der Straftatbestand der Wiederbetätigung ist zumindest auf den ersten Blick nicht erfüllt, sagt der stellvertretende Sicherheitsdirektor Ludescher. Und zwar weil der Mann nicht öffentlich aufgetreten sei. Allein das Sammeln von Sachen mit Nazi-Symbolen sei nicht verboten.
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