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MI | 11.04.2012
Hemingway-Denkmal (Bild: ORF)
Schruns
Hemingway-Denkmal feierlich eingeweiht
Das Denkmal für den bekanntesten Schruns-Touristen ist am Samstagnachmittag eingeweiht worden. Jene Kritiker, die Ernest Hemingway eine Vergangenheit als Kriegsverbrecher anhängen wollten, blieben zu Hause.
Gedenkstätte beim "Haus des Gastes"
Hemingway wurden ja – vermutlich von einer rechtsradikalen Gruppe – Kriegsverbrechen unterstellt. Nachdem ein Gutachten der Universität Hamburg die Vorwürfe als haltlos qualifizierte, darf sich die internationale Fangemeinde des Autors jetzt über eine Gedenkstätte beim Schrunser Haus des Gastes freuen.
Hemingway-Denkmal (Bild: ORF)
Mit Champagner "getauft": Hemingway-Denkmal in Schruns.
Debatte über Kriegsverbrechen
Zahlreiche Leserbriefe hatten in den letzten Monaten versucht, den Literatur-Nobelpreisträger in die Nähe von Kriegsverbrechen zu rücken.

Um die Vorwürfe zu überprüfen hat die Gemeinde ein Gutachten bei der Universität Hamburg in Auftrag gegeben. Hemingway habe keineswegs Morde an Nationalsozialisten begangen, heißt es nun im Gutachten. Der Autor, der sich in zwei Briefen mit solchen Taten brüstete, hatte wohl ein paar Gläser Champagner zu viel getrunken.
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