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MI | 11.04.2012
Passivhaus (Bild: ORF)
energie
Schulheim Mäder wird zum Passivhaus
An der Landes-Sonderschule in Mäder kommt ein Neubau in Passivhausqualität, teilt Hochbaulandesrat Dieter Egger mit. Bis Sommer 2010 soll der knapp sieben Millionen Euro teure Neubau bezugsfertig sein.
100.000 Kilogramm Kohlendioxid weniger
Das alte Heimgebäude wird abgerissen und durch einen neuen Massivbau ersetzt. Dessen Erschließung wird über das Foyer im Erdgeschoss erfolgen, wo sich auch der Speiseraum und der Küchenbereich befinden.

In den Obergeschossen werden großzügige Klassen und Therapieräume geschaffen und im Untergeschoss das Therapiebad samt Nebenräumen untergebracht. "Durch die Ausführung in Passivhausqualität können wir jährlich 130.000 Kilowattstunden Energieverbrauch und knapp 100.000 Kilogramm Kohlendioxid-Emissionen einsparen", erläutert Egger.
Altbau mit erheblichen Mängeln
Der Anfang der 1990-er Jahre errichtete Erweiterungsbau bleibt weitgehend unverändert und wird nur an der Verbindung zum Neubau adaptiert.

"Der Altbau, der nun abgerissen wird, wies funktionell erhebliche Mängel auf. Auch eine technische Ausstattung entsprach nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Eine Machbarkeitsstudie wies den Abbruch des alten Schulheimes und einen Neubau als beste Lösung aus", so der Landesrat.

Während der Bauphase wird die Aula des Schulgebäudes als Speisesaal fungieren, sodass die Kinder ihre Mahlzeiten wie gewohnt im Gebäude einnehmen können.
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