Vorarlberg ORF.at
MI | 11.04.2012
Daniel Craig (Bild: ORF)
video
Bond-Dreh: Daniel Craig fuhr durch Feldkirch
Feldkirch war in der Nacht auf Mittwoch Drehort für den neuen James-Bond-Film. Hauptdarsteller Daniel Craig lieferte sich eine Auto-Verfolgungsjagd mit seinen Gegenspielern. Hier sehen Sie Videos von Craig hinter dem Steuer und in der Marktgasse.
Video: Craig verlässt das Auto
Bond-Darsteller Daniel Craig saß hinter dem Steuer eines Volvos, seine Gegenspieler fuhren einen Jaguar. Bond folgte dem Jaguar. Es wird gemunkelt, dass die Szene darstellen soll, wie sich Bond auf dem Weg zur Bregenzer Seebühne macht.
Daniel Craig (Bild: ORF)
Daniel Craig (Bild: ORF)
Daniel Craig (Bild: ORF)
Beschränkungen für Anrainer
Für die Verfolgungsjagd wurden mehrere Straßen und Gassen abgesperrt. Anrainer konnten nur während der Drehpausen ihre Wohnungen verlassen oder betreten. Dazu benötigten sie einen speziellen Ausweis.

Die Anrainer sollten den Filmemachern zuliebe das Licht brennen lassen. Während der Dreharbeiten wurden sie aufgefordert, von den Fenstern weg zu bleiben.
Dreh gegen 21.15 Uhr
Bond Dreh Feldkirch (Bild: ORF)
Drehbeginn am Dienstagabend
Der Dreh für den neuen Bond-Film "Quantum of Solace" begann am Dienstag gegen 20.30 Uhr und endete am Mittwoch gegen 0.30 Uhr.
Dreh gegen 20.30 Uhr
Bond Dreh Feldkirch (Bild: ORF)
Rund zehn Sekunden Film
Im Film wird die Szene rund zehn Sekunden dauern. Feldkirch wird aber nicht Feldkirch sein, sondern soll Bregenz darstellen. In der Vorarlberger Landeshauptstadt werden die Bond-Dreharbeiten ab Mittwoch fortgesetzt. Bond besucht in Bregenz die Oper „Tosca“ und trifft auf der Bregenzer Seebühne und im Bregenzer Festspielhaus auf seinen Gegner.
Schauplatz: Marktgasse in Feldkirch
Marktgasse (Bild: vorarlberg.ORF.at)
Leonhard Gmür (Bild: ORF)
Leonhard Gmür
"Film ist Knochenarbeit"
Bond-Produktionsleiter Leonhard Gmür meinte nach den Dreharbeiten gegenüber dem ORF Vorarlberg, dass der Dreh ohne Probleme verlaufen sei. Film sei Knochenarbeit, deshalb brauche Craig und das gesamte Team eine private Atmosphäre, die es erlaubt, zu arbeiten.

Die Feldkircher seien eine tolle Bevölkerung, die viel Verständnis gezeigt hätten, so Gmür.
Absperrung Feldkirch (Bild: ORF)
Die Straßen wurden ab 18.00 Uhr abgesperrt.
4.000 Liter Wasser auf Straße gespritzt
Die Glühbirnen in den Straßenlaternen wurden ausgetauscht, denn Lichtstärke und -temperatur sollen mit dem Filmlicht harmonieren. Insgesamt waren rund 250 Produktionsmitarbeiter bei der Arbeit.

Die Feldkircher Feuerwehr spritzte gegen 20.00 Uhr die Pflastersteine in der Marktstraße nass. Danach folgten noch einmal rund 2.000 Liter Wasser. Steine sehen im Film schöner aus, wenn sich das Licht darin spiegelt.
Bond Dreh Feldkirch (Bild: ORF)
Bond-Autos (Bild: vorarlberg.ORF.at)
Bond fährt Volvo, der Bösewicht einen Jaguar
Spektakuläre Drehorte
Seit knapp einem Jahr dreht die englisch-amerikanische Produktionsfirma in fünf Ländern, teils unter extremsten Bedingungen wie zum Beispiel auf 2.600 Meter Höhe bei einem Observatorium in Chile. Im Film wird hier das Machtzentrum des Bösen, genannt "Quantum", angesiedelt.

In den letzten Tagen sind am Gardasee wilde Verfolgunsgjagden abgedreht worden. Dabei wurden Stuntmen verletzt und ein Aston Martin landete mit Totalschaden im Gardasee. Solche Folgen will man bei den Dreharbeiten am Bodensee vermeiden.
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