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MI | 11.04.2012
Eckehard Schneider (Bild: ORF)
Eckhard Schneider, KUB-Direktor Bregenz
Bildende Kunst
Eckhard Schneider geht nach Kiew
Eckhard Schneider, der Direktor des Kunsthauses Bregenz, hätte noch einen Vertrag bis 2010. Er wird allerdings seinen Job auf eigenen Wunsch bald abgeben. Schneider bekam ein gutes Angebot aus der Ukraine.
Schneider war acht Jahre in Bregenz
Eckkhard Schneider wird Vorarlberg Ende Monat schon verlassen. Das hat Kulturlandesrat Markus Wallner am Montag bestätigt. Es gab keinen Versuch Schneider zurückzuhalten. Man wollte ihm keine Steine in den Weg legen, meint Wallner.
Kunsthaus Bregenz
Kunsthaus (Bild: ORF)
Schneider gilt als profilierter Kenner der internationalen Kunstszene.
Ein gutes Angebot lockt
Schneider hat demnach ein überaus attraktives Angebot einer Kunsteinrichtung in Kiew erhalten, in einem Haus, das durch einen reichen Mäzen beste Arbeitsbedingungen böte.

Der Aufbau eines Museums, die Entwicklung einer Sammlung und ein gut dotiertes Portefeuille für die Kunstankäufe eines offenkundig vermögenden Prrivatsammlers in Kiew - das ist das weitgespannte Aufgabengebiet, das Eckart Schneider ab 1. Oktober übernehmen wird.

Weil sich Schneider seit dem Jahr 2000 große Verdienste um das Kunsthaus erworben habe, stimme das Land einer vorzeitigen Vertragsauflösung zu, so Kulturlandesrat Markus Wallner (ÖVP). Sein Abgang sei ein Verlust für das Kunsthaus.
Schneider bleibt Konsulent in Bregenz
Bis ein Nachfolger gefunden wird, werde der 65-Jährige dem KUB als Konsulent zur Verfügung stehen. Eine Ausschreibung soll noch heuer erfolgen, so Wallner.

Dem Kunsthaus Bregenz will Schneider weiter beratend zur Verfügung stehen, bis eine neue Direktion für das Haus bestellt ist. Eine interimistische Leitung wird es nicht geben, betont Schneider im Gespräch, die bestehende Konstruktion sei ausreichend, zumal KUGES-Geschäftsführer Arthur Vonblon seit vielen Jahren in die laufenden Geschäfte eingebunden sei.
Wallner zur Zukunft des Kunsthauses
Kulturlandesrat Markus Wallner geht davon aus, dass die internationale Bedeutung des Kunsthauses eine aufwendige Nachfolgersuche mit sich bringe. Es werde die Stelle international ausgeschrieben und eine Fachjury gebildet.

Grundsätzlich will Wallner auch in Zukunft an der Richtung, die Eckhard Schneider eingeschlagen hat, festhalten. Schneider habe eine interessante Kombination von Architektur und Kunst geschafft.
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