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MI | 11.04.2012
Mann von La Mancha (Bild: Landestheater)
Kultur
Premiere von "Der Mann von La Mancha"
Eine umjubelte Premiere haben das Landestheater und das Symphonieorchester Vorarlberg am Freitag mit dem Musical "Der Mann von La Mancha" gefeiert. Das Stück wurde 1965 am Broadway uraufgeführt.
Mann von La Mancha (Bild: Landestheater)
Publikum dankte mit viel Applaus
Keine Oper, sondern das Musical "Der Mann von La Mancha" haben sich das Landestheater und das Symphonieorchester Vorarlberg für ihre heurige Musiktheaterproduktion gewählt. Regisseurin Rebecca Scheiner und der musikalische Leiter Thomas Kalb "zauberten einen opulenten, berührenden Traum eines Ritters von der traurigen Gestalt auf die Bühne", so ORF-Kulturredakteurin Ingrid Bertel. Das Publikum dankte mit viel Szenenapplaus und intensivem Schlussbeifall.
Mann von La Mancha (Bild: Landestheater)
Stars des Abends
Stars des Abends waren unbestritten die drei Hauptdarsteller: Der Wiener Kammersänger Peter Weber (Bariton), der eigentlich als Spezialist für Wagner-Partien gilt, gab mit dem "Don Quijote" sein Rollendebut in einem Musical. Als Publikumslieblinge erwiesen sich der Tenor Stuart Patterson als getreuer Schildknappe Sancho Pansa und die Mezzosopranistin Kinga Dobay als Kellnerin Aldonza bzw. Quijotes angehimmelte Dame Dulcinea.
Ausgangshandlung in Nervenklinik
Die Regie von Rebecca Scheiner verlegt die Ausgangshandlung in eine Nervenklinik. Patient Alonso Quijana vertieft sich so intensiv in die Lektüre, dass er sich für den fahrenden Ritter Don Quijote hält und dessen fantastische Abenteuer real erlebt.
Mann von La Mancha (Bild: Landestheater)
Verfilmung mit Sophia Loren
1965 wurde "Man of La Mancha"(Musik Mitch Leigh, Buch Dale Wasserman) am Broadway uraufgeführt. 1968 folgte im Theater an der Wien die deutschsprachige Erstaufführung mit Josef Meinrad als Don Quijote, 1971 die Verfilmung mit Peter O'Toole und Sophia Loren.
Werner Kaplaner, APA: "In Summe gelingt der Inszenierung das Gleichgewicht zwischen leichter Musical-Unterhaltung und berührendem Tiefgang, zwischen Traum, Wahn und Wirklichkeit. Die gebrochenen Charaktere wirken nicht aufgesetzt, das Schicksal des Träumers Don Quijote vermag in der Bregenzer Musical-Version zu berühren."
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