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MI | 11.04.2012
Landhaus (Bild: ORF)
POLITIK
Plattform "Die Gsiberger" will in den Landtag
Fünf Gruppierungen haben sich zur Wahlplattform "Die Gsiberger" zusammengeschlossen. Ziel ist es, bei der Wahl im September den Einzug in den Landtag zu schaffen und zwei bis drei Mandate zu bekommen.
"Keine Partei, sondern Hilfsorganisation"
Man verstehe sich nicht als traditionelle Partei, sondern als Hilfsorganisation für Menschen, welche benachteiligt und von den Regierenden vergessen werden, so die Initiaoren am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Es sei an der Zeit, die Demokratie zu erneuern und die Macht umzuverteilen.
Fünf Gruppierungen der Wahlplattform
Die Wahlplattform setzte sich aus folgenden fünf Gruppierungen zusammen:
- VertreterInnen der Empowermentbewegung
- Die Buntkarierten
- Die Kommunistische Partei Österreichs
- Neue Bewegung für die Zukunft
- Vau-Heute
Inhalte des Wahlprogramms
Die Wahlplattform fordert unter anderem eine Vermögens- und Spekulationssteuer, eine Reduktion der Managergehälter, eine Erhöhung der Arbeitslosen- und Notstandshilfe und ein Grundeinkommen.

Zum Wahlprogramm gehören auch die Forderung, öffentliche Aufgaben nicht zu privatisieren, das Ziel von dezentralisierten und selbstverwalteten Pflegeeinrichtungen und eine Anlauf- und Beratungsstelle für Antidiskriminierung.

Weiters setzt sich die Plattform für eine Universität in Vorarlberg und die Legalisierung von Cannabis ein.
Kandidatenreihung:
1. Vau-Heute – Bernhard Amann
2. NBZ – Adnan Dincer
3. Empowerment/Selbstermächtigung – Margit Ellensohn
4. KPÖ und/oder Buntkarierte (je nach Bezirk) – Dietmar Waldhelm, Jogy Wolfmeyer
Bernhard Amann (Bild: ORF)
Bernhard Amann
Budget von rund 4.000 Euro
Für den Wahlkampf stehen nach Angaben von Spitzenkandidat Bernhard Amann rund 4.000 Euro zur Verfügung. Jede Gruppierung und jeder Kandidat werde noch Eigenmittel einsetzen und eigenständig Wahlkampf betreiben.

Es werde ein Persönlichkeitswahlkampf, so Amann. Wer die meisten Vorzugsstimmen bekomme, werde in den Landtag einziehen.

Aus den Arbeiterkammer-Fraktionsgeldern der "Neuen Bewegung für die Zukunft" werde nichts in den Wahlkampf "Der Gsiberger" fließen, so der Zweitgereihte Adnan Dincer. Der Name der Wahlplattform sei für ihn auch ein Symbol besonderer Art. Man möchte sich auch als migrantische Gruppierung politisch betätigen und einen Beitrag leisten.
Wahlkampfauftakt ist am 24. Juli
Die Wahlplattform sammelt nun die je 100 Unterstützungserklärungen pro Bezirk für die Kandidatur. Wahlkampfauftakt ist am 24. Juli in Hohenems mit einer Demonstration.
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