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MI | 11.04.2012
FPOE-Plakat (Bild: ORF)
POLITIK
FPÖ geht mit scharfen Worten in die Wahl
Die FPÖ hat am Freitagabend in Hohenems offiziell ihren Wahlkampfauftakt begangen. Thematisch standen die Ausländerpolitik sowie Attacken gegen den Direktor des Jüdischen Museums im Mittelpunkt. Scharfe Kritik kommt von den Grünen.
Dieter Egger (Bild: ORF)
Dieter Egger
Egger sagt deutlich, was FPÖ-Sache ist
Beim FPÖ-Auftakt waren die sofortige Abschiebung straffälliger Ausländer und der Einbürgerungsstopp für türkische Staatsangehörige die Hauptthemen. Es sei fünf nach zwölf, denn in 50 Jahren gebe es eine muslimische Mehrheit im Land, so die Meinung von Egger.

Außerdem richtete Egger scharfe Worte an den Direktor des Jüdischen Museums, Hanno Loewy: "Den Exil-Juden aus Amerika in seinem hochsubventionierten Museum" gehe die Innenpolitik ebenso wenig an wie den Festspiel-Intendanten, David Pountney, wird Egger von der Austria Presseagentur zitiert. Loewy und Pountney hatten zuvor die Kampagne der FPÖ deutlich kritisiert.

Man werde in dem Wahlkampf nicht den Funken an Deutlichkeit vermissen lassen, sagte FPÖ-Chef Dieter Egger vor 400 anwesenden Anhängern.
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