Vorarlberg ORF.at
MI | 11.04.2012
Zwei Männerhände (Bild: ORF)
GESELLSCHAFT
Kein feierlicher Rahmen für "Homoehe"
Die Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften wird in Vorarlberg an den Bezirkshauptmannschaften nun fix nicht in feierlichem Rahmen stattfinden. Die Homosexuellen-Aktion Vorarlberg übt Kritik.
Keine feierliche Zeremonie
Für die Eintragung von Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare in den Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften ab Beginn des kommenden Jahres ist in Vorarlberg ein kurzer, aber würdevoller Akt, vorgesehen, bei dem das Paar das entsprechende Dokument unterzeichnet.

Feierliche Zeremonie soll es keine geben.
Mirabell (Bild: ORF)
Im feierlichen Ambiente des Marmorsaals von Schloss Mirabell können in Salzburg schwule und lesbische Paare ihren Bund fürs Leben besiegeln.
Büro oder Besprechungszimmer
In den Bezirkshauptmannschaften werden Sachbearbeiter die Eintragung in ihrem Büro oder in einem Besprechungszimmer erledigen.

Wer Kerzen, Blumen oder Sekt mitbringen wolle, könne das tun, "fördern" oder zur Verfügung stellen werde man solche Dinge aber nicht, sagt der Feldkircher Bezirkshauptmann Berndt Salomon.

Laut Salomon ist noch völlig unklar, wieviele Paare die eingetragene Partnerschaft nützen werden.
Sitzungszimmer (Bild: ORF)
Wenn homosexuelle Paare zur Eintragung ihrer Partnerschaft Gäste mitbringen wollen, können sie in dieses Sitzungszimmer ausweichen, heißt es von der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.
"Mehr erwartet als Abstellkammer"
Kritik kommt von der Homosexuellen-Aktion Vorarlberg. Obmann Jogy Wolfmeyer meint, er hätte mehr erwartet als eine Abstellkammer in der BH. Österreich habe das schlechteste Partnerschaftsgesetz Europas.
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