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MI | 11.04.2012
Rudolf Mandl (Bild: ORF)
SOZIALES
Alt-Landesstatthalter Mandl ist gestorben
Alt-Landesstatthalter Rudolf Mandl ist am Sonntag im Alter von 83 Jahren verstorben. Er gehörte von 1969 bis 1984 der Landesregierung an. Ab 1974 war er Landesstatthalter.
Viele Bauten in seiner Amtszeit
In die Amtszeit von Mandl fielen der Neubau des Landeskrankenhauses Feldkirch, der Bau des Landhauses in Bregenz, der Autobahn sowie des Amberg- und Arlbergstraßentunnels.

1984 legte Mandl seine Regierungsfunktion nieder und blieb noch bis 1995 Aufsichtsratsvorsitzender der Vorarlberger Kraftwerke.
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Ein Nachruf von Raphaela Stefandl

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Lebenslauf
Rudolf Mandl wurde am 20. August 1926 in Feldkirch geboren. 1944 maturierte er am dortigen Gymnasium. Noch im selben Jahr wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach der Rückkehr aus amerikanischer Gefangenschaft studierte er Jus an der Universität Innsbruck. 1950 promovierte er zum Doktor der Rechte und trat nach dem Gerichtsjahr in die Anwaltskanzlei seines Vaters ein. 1960 wurde er für die ÖVP in die Feldkircher Stadtvertretung gewählt. Von 1965 bis 1970 war er Stadtrat für Bauwesen.
Würdigung von Keßler und Sausgruber
Alt-Landeshauptmann Herbert Keßler zeigt sich sehr betroffen vom Tod von Rudolf Mandl: "Ich hatte durch viele Jahre hindurch die Gelegenheit, mit ihm gemeinsam die Landespolitik zu gestalten".

Landeshauptmann Herbert Sausgruber würdigt die Arbeit von Mandl. Er habe einen wesentlichen Anteil an der Eigenständigkeit der Vorarlberger Energiewirtschaft gehabt. Mandl habe auch als Landesfinanzreferent den Impuls zum landespolitischen Grundsatz "keine neuen Schulden zu machen" gegeben.

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